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Publikationen zu »Hochschulgovernance, -organisation und -kultur«

 


Peer Pasternack / Isabell Maue
Die BFI-Policy-Arena in der Schweiz.
Akteurskonstellation in der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik
unt. Mitarb. v. Daniel Hechler, Tobias Kolasinski und Henning Schulze
BWV Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2016, 327 S.
ISBN 978-3-8305-3619-2.

Die Akteurskonstellationen im Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsystem (BFI) sind komplex. Rund 160 Akteure lassen sich identifizieren, die an der Vermittlung zwischen internen BFI-Leistungsprozessen einerseits und externen Leistungsansprüchen an Hochschulbildung, Forschung und Innovation andererseits beteiligt sind. In Rechnung zu stellen sind bei den Vermittlungsprozessen vor allem den hohe Kompetenzverflechtungsgrad im kooperativen Föderalismus und der hohe Abstimmungsaufwand der BFI-Politikfindung. Verfahrensprägende Bedeutung hat die Konkurrenz zwischen dem Qualitätsprogramm der Wissenschaft und dem wissenschaftsbezogenen Relevanzprogramm der Politik incl. einer politischen Priorisierung des ökonomisch fokussierten Innovationsparadigmas. Die Herausarbeitung der Akteursanordnungen, der Interaktionen, Vermittlungsinstrumente und Policy-Prozesse sowie der Steuerungswiderstände und zentralen Konflikte liefert zugleich eine Einführung in die schweizerische BFI-Politik.

Inhaltsverzeichnis und zentrale Ergebnisse: Peer Pasternack / Isabell Maue: Die BFI-Policy-Arena in der Schweiz. Akteurskonstellation in der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik.

 

 

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Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid
Viele Stimmen, kein Kanon. Konzept und Kommunikation der Third Mission von Hochschulen
(HoF-Arbeitsbericht 2’15)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2015. 107 S.
ISBN 978-3-937573-47-2.

Obgleich Hochschulen heute weit mehr leisten, als grundständige Studienangebote und zweckfreie Grundlagenforschung zu betreiben, sind sie zu diesem erweiterten Teil ihres Leistungsspektrums nicht umfassend aussagefähig, da er zum großen Teil an individuelles Engagement gebunden und/oder auf Institutsebene verankert ist. Diese zusätzlichen Aufgaben, häufig Third Mission genannt, beschreiben gesellschaftsbezogene Aktivitäten einer Hochschule, die im Kontext von Lehre und Forschung stattfinden, ohne selbst oder ohne allein Lehre bzw. Forschung zu sein. Mit einer systematisierten Berichterstattung zur Third Mission könnten sich die Hochschulen zusätzliche Legitimation organisieren. Zugleich sollte eine solche Berichterstattung unter Vermeidung weiterer bürokratisierender Prozeduren erfolgen. Dies könnte durch viele Hochschulen realisiert werden, da dort bereits heute einschlägige Informationen intern erfasst werden. Zu entwickeln wären noch Routinen zu deren aufwandsarmer Zusammenführung und Wiederverwertung, etwa in einem modular Aufbau: Hochschulen beginnen mit Komponenten, für die Informationen leicht aufzubereiten sind, und schrittweise wird dann die Bilanz um weitere Komponenten ergänzt. Wichtig dabei ist ein ausgewogenes Verhältnis von qualitativen und quantitativen Informationen.

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Viele Stimmen, kein Kanon. Konzept und Kommunikation der Third Mission von Hochschulen;

Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg).

 

 


Peer Pasternack
Qualitätsstandards für Hochschulreformen. Eine Auswertung der deutschen Hochschulreformqualitäten in den letzten zwei Jahrzehnten
UniversitätsVerlagWebler, Bielefeld 2014, 224 S.
ISBN 978-3-937026-92-3.

Seit Jahrzehnten sind fortwährend neue Hochschulreformen eine Dauererscheinung. Eines ihrer fundamentalen Versprechen lautet, dass dadurch die Qualität der Hochschulen gesteigert werde. Wenn aber die tatsächlichen Reformwirkungen untersucht werden, dann stellt sich fast immer heraus: Die jeweilige Reform hat zwar zupackende Qualitätsanforderungen an die Hochschulen formuliert, vermochte es aber nicht, diesen Anforderungen auch selbst zu genügen. Auf Basis der Analyse von neun Hochschulreformen der letzten 20 Jahre wird daher vorgeschlagen, dass die Hochschulreformakteure ihren Fokus verschieben sollten: von qualitätsorientierten Reformen hin zur Qualität solcher Reformen. Um diese neue Fokussierung zu erleichtern, werden die dafür nötigen Qualitätsstandards formuliert.

Peer Pasternack: Qualitätsstandards für Hochschulreformen. Eine Auswertung der deutschen Hochschulreformqualitäten in den letzten zwei Jahrzehnten.

 

 

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Daniel Hechler / Peer Pasternack:
Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung.
Institut für Hochschulforschung (HoF), Wittenberg 2012. 99 S.
ISBN 978-3-937573-29-8.

Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten fallbezogenen Organisationsanalysen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine systematische Aufbereitung der Wissens- und Erfahrungsvoraussetzungen unternommen, auf deren Grundlage die Hochschulforschung eine solche Nachfrage bedienen kann. Was die Hochschulforschung an Vorratswissen in die konkrete Analyse von Hochschulorganisationen einbringt, wurde in Gestalt der zentralen Erklärungsthesen der theoriegenerierenden Hochschulorganisationsforschung gemustert und aufbereitet. Im Anschluss daran ließen sich anwendungsfallgebundene Hochschulorganisationsanalysen betrachten. Dabei geht es um die Funktionen solcher Analysen, um die in diesem Feld bestehende Expertisekonkurrenz, praktisch-organisatorische Aspekte (Ressourcen, Rolle der Auftraggeber, Informations- und Quellenlage), Umsetzungsprobleme und -problemlösungen einschließlich Analysewerkzeuge, schließlich die Möglichkeiten, wie sich Bewertungen und Empfehlungen formulieren lassen, ohne die Grenze zwischen Analytiker und Akteur diffus werden zu lassen. Bei all dem erfolgt eine lebensnahe Auswertung, die sich auf mögliche Konflikte und praktische Probleme konzentriert, welche in Hochschulorganisationsanalysen auftauchen können.

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung;

Original-Netzquelle (= die hochschule).

 

 

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Daniel Hechler / Peer Pasternack
Scharniere & Netze. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt
(WZW-Arbeitsberichte 1/2011)
unt. Mitarb. v. Reinhard Kreckel und Martin Winter, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011. 107 S.

Die Binnendifferenzierung des deutschen Wissenschaftssystems in universitäre und außeruniversitäre Forschung gilt als Ursache geminderter Leistungsfähigkeit. Entsprechend zielen zunehmend wissenschaftspolitische Bemühungen auf eine Verstärkung der Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung. Wie diese Kooperationspotenziale genutzt werden, ist Gegenstand dieser Fallstudie. Kooperationen haben bestimmte Voraussetzungen, insbesondere ein gemeinsames Interesse der potenziellen Partner. Die Interessen sind in der Wissenschaft vorrangig kognitiv bestimmt. Deshalb sind Entfernungswiderstände gegen fachliche Kooperationen eher gering. Zugleich kann aber die räumliche Nähe niedrigere Transaktionskosten einer Zusammenarbeit ermöglichen. Um kognitiv bestimmte Interessen und räumliche Nähe in gemeinsame Aktivitäten münden zu lassen, bedarf es zweierlei: (a) der Gestaltung günstiger Kontexte und (b) des auf das je konkrete Vorhaben abgestimmten Einsatzes von Kooperationsinstrumenten. Die Gestaltung günstiger Kontexte zielt darauf, Gelegenheitsstrukturen zu schaffen, in denen potenzielle Partner die Chance haben, ihre gemeinsamen Interessen zu entdecken. Im Ergebnis konnten kooperationsrelevante Erfolgsfaktoren identifiziert und über den untersuchten Einzelfall hinaus eingeordnet werden.

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Scharniere & Netze. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt;
Original-Netzquelle (= Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Peer Pasternack / Henning Schulze
Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung. Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR)
(HoF-Arbeitsbericht 7’2011)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011. 96 S + 66 S. Anhang

Wissenschaftsräte müssen fortwährend einen prinzipiellen Zielkonflikt verarbeiten: Einerseits erheben sie den Anspruch auf eine möglichst hohe Verbindlichkeit ihrer Stellungnahmen. Andererseits streben sie nach möglichst hoher Autonomie. Dieser Zielkonflikt ist grundsätzlich unauflösbar. Er kann nur prozessiert werden: Der Verbindlichkeitsanspruch ist nur durch Nähe zur Politik und Verwaltung zu realisieren. Der Anspruch auf Autonomie dagegen setzt die größtmögliche Ferne zu eben diesen voraus. Wissenschaftsräte müssen Übersetzungsleistungen zwischen wissenschaftlicher, politischer und Verwaltungsrationalität erbringen. Ihr Einfluss hängt von der Aufnahmefähigkeit der adressierten Wissenschaftspolitik für Expertise, also spezifisches Sonderwissen ab. Politikberatung zielt auf Entscheidungsvorbereitung und/oder Legitimationserzeugung für politisches Entscheiden. Im Gelingensfalle kann sie die Rationalität politischen Entscheidens steigern. Gleichzeitig operieren die Wissenschaftsräte zwischen Zentral- bzw. Bundesstaat und wissenschaftlicher Leistungsebene; in Bundesstaaten ist dies ergänzt um dazwischenliegende Entscheidungsebenen wie Lände oder Kantone. Um Einflusschancen zu erlangen, muss mindestens eine von drei Bedingungen erfüllt sein: (a) ein Bedürfnis von Politik und Administration nach Irritation geläufiger Einschätzungen durch das Sonderwissen, das Experten einbringen können – ein solches Bedürfnis kann nicht strukturell verankert werden, sondern ist von den jeweiligen Akteuren, deren Aufgeschlossenheit und Irritationsfähigkeit abhängig; (b) Abstützung durch eine allgemein anerkannte Rolle als Sprecher der Wissenschaft – „allgemein“ heißt: sowohl innerhalb der Wissenschaft akzeptiert als auch außerhalb der Wissenschaft so wahrgenommen; (c) unübersehbare Präsenz in der öffentlichen Debatte, so dass die Interventionen des Wissenschaftsrates nur schwer ignoriert werden können.

Peer Pasternack / Henning Schulze: Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung. Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR);
Anhang;
Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg): Bericht und Anhang.

 

 

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Peer Pasternack (Hg.):
Hochschulen nach der Föderalismusreform.
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2011. 368 S.

Zwischen den Hochschulsystemen der deutschen Bundesländer bestehen traditionell deutliche Unterschiede hinsichtlich des Finanzierungsinputs und des Forschungsoutputs. Die Föderalismusreform 2006 hatte den Anspruch erhoben, wettbewerbsföderalistische Aspekte im Hochschulwesen zu stärken – und damit sowohl den herkömmlichen kooperativen Föderalismus als auch die aktive Beteiligung des Bundes an der Hochschulentwicklung in den Hintergrund treten zu lassen. Im hier vorliegenden Band werden die Länderdifferenzen vor allem in solchen Bereichen untersucht, in denen die Gestaltungschancen der Länder mit der Föderalismusreform gestärkt wurden: Hochschulsteuerung, Studienreform sowie Personal- und Karrierestrukturen. Im Ergebnis zeigt sich: Wo es Differenzen zwischen den Ländern gibt und diese sich in jüngerer Zeit verstärkt haben, betrifft dies vorrangig solche Bereiche, die von der Föderalismusreform nur marginal oder gar nicht berührt wurden. Die Bereiche hingegen, in denen sich mit der Föderalismusreform 2006 den Ländern größere Gestaltungsspielräume eröffneten, sind eher durch Trends homogenisierender Entwicklungen – bei Abweichungen im Detail – gekennzeichnet. Insofern wurde und wird die Bedeutung der Föderalismusreform 2006 für den Hochschulbereich allgemein überschätzt.

Peer Pasternack (Hg.): Hochschulen nach der Föderalismusreform.

 

 

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Peer Pasternack (Hg.):
Hochschulföderalismus (=die hochschule 1/2011).
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011. 217 S.
ISBN 978-3-937573-25-0

Vor der Föderalismusreform 2006 wurde überwiegend das Bild eines zwar föderal verfassten, aber weitgehend homogenen Hochschulwesens in Deutschland gezeichnet. Mit der Reform auferlegten sich die Länder einen Qualitätswettbewerb, der explizit auf föderale Differenzierung setzt. Die sozialwissenschaftliche Hochschulforschung hat sich lange zurückhaltend bezüglich föderalismusspezifischer Analysen verhalten. Vielfach wurde vereinfachend ein einheitliches ‚deutsches Hochschulsystem‘ als gegeben unterstellt. Diese Betrachtungsweise lässt sich so nicht mehr aufrechterhalten. Es stellen sich jetzt neue Fragen: nach föderaler Verwettbewerblichung, nach Differenzierung mit sechzehn je eigenen Hochschulsystemen oder nach verstärkter Bezugnahme aufeinander mit dem Ergebnis dann doch wieder eintretender Homogenisierung. Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich das Heft. Beleuchtet wird dabei nicht allein der deutsche Hochschulföderalismus: Über die Darstellung des schweizerischen und kanadischen Bildungsföderalismus findet zudem eine international vergleichende Kontextualisierung der deutschen Entwicklungen statt.

Peer Pasternack (Hg.): Hochschulföderalismus (= die hochschule 1/2011);

Original-Netzquelle (= die hochschule).

 

 

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Peer Pasternack / Carsten von Wissel:
Programmatische Konzepte der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945 (Böckler Arbeitspapier 204).
Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf 2010. 76 S.

Elf Konzepte, welche die hochschulpolitische Debatte in Deutschland seit 1945 maßgeblich beeinflusst haben, werden kurz und übersichtlich aufbereitet: Humboldtsche Universitätskonzeption; Ordinarienuniversität; Gruppenuniversität; inklusionsorientierte Hochschule; Kritische Wissenschaft – Kritische Universität; Hochschule als Infrastruktur und regionaler Innovationsmotor; Wissenschaft als Produktivkraft: sozialistische Hochschule in der DDR; Geschlechtergerechte Hochschule; Hochschule im Wettbewerb; Bologna-Hochschule; Mode 2. Die Darstellungen folgen jeweils einem einheitlichen Muster mit drei Punkten: Konzeptualisierung von Hochschule (Grundideen und zentrale Aussagen, Entstehungszeit, Hinweise auf Schlüsseltexte); Hauptvertreter (wissenschaftliche Autoren/Autorinnen oder politische Akteure); Wirkungsgeschichte (Wirkungszeitraum, hauptsächlicher Wirkungsbereich, Nachwirkungen). Auf diese Weise wird ein effektiver Überblick über ein reichliches halbes Jahrhundert Hochschuldiskussion in Deutschland ermöglicht. In einer resümierenden Erörterung finden sich alle programmatischen Konzepte knapp zusammengefasst und kurz ergänzt um vier Konzepte, die entweder mit hoher Wahrscheinlichkeit künftig eine wichtige Rolle spielen werden oder aber eine solche spielen sollten: Familiengerechte Hochschule, Exzellenzuniversität, Nachhaltige Hochschule sowie Virtuelle Hochschule. Eine abschließende Übersicht vergleicht die insgesamt 15 Konzepte anhand von sechs Kriterien: Menschenbild, Verhältnis von Hochschule und Gesellschaft, Zweck der Hochschule, Bildungsbegriff, Funktionsbindung, Verhältnis von Idealbild und Realbild sowie Hochschulorganisation.

Peer Pasternack / Carsten von Wissel: Programmatische Konzepte der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945;
Original-Netzquelle (= Hans-Böckler-Stiftung).

 

 

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Yvonne Anger / Oliver Gebhardt / Karsten König / Peer Pasternack
Das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) im Schnittpunkt von Anspruchsgruppen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit (Schriftenreihe des WZW Bd. 5).
Wittenberg 2010. 111 S.

Fünf Jahre nach seiner Gründung ist das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) institutionell konsolidiert und kann eine strategische Arrondierung seines Leistungsprofils, seiner Außenkontakte und -darstellung in Angriff nehmen. Im Rahmen der Studie wurden die Anspruchsgruppen des WZW und deren Interessenlagen analysiert sowie funktional ähnliche intermediäre Einrichtungen in anderen Bundesländern vergleichend betrachtet. Im Ergebnis entstanden drei auf verschiedene inhaltliche Ziele des WZW und differenzierte Ressourcenausstattungen abgestimmte Szenarien zur Weiterentwicklung des WZW als intermediäre Einrichtung des Wissenschaftssystems in Sachsen-Anhalt.

Yvonne Anger / Oliver Gebhardt / Karsten König / Peer Pasternack: Das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) im Schnittpunkt von Anspruchsgruppen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit (Schriftenreihe des WZW Bd. 5);
Original-Netzquelle (=Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Falk Bretschneider / Peer Pasternack:
Handwörterbuch der Hochschulreform.
UniversitätsVerlagWebler, Bielefeld 2005. 221 S.
ISBN 3-937026-38-X.

Die deutsche Hochschulreformdebatte hat sich seit einiger Zeit konzeptionell erheblich ver-breitert. Vor allem die Internationalisierung incl. der europäischen Hochschulintegration sowie Referenzen betriebswirtschaftlicher Art kennzeichnen diese Entwicklungen. Mit den neuen Konzepten erweitert sich auch das Reformvokabular. Manches dabei wird gut klingende Modeerscheinung bleiben, anderes sich als unverträglich mit Auftrag und Funktion von Hochschulen erweisen. Doch viele dieser konzeptionellen und begrifflichen Transfers aus anderen Handlungsfeldern werden die Hochschulreformen dauerhaft begleiten. Das sollte indes keine Einstiegshürde für die Beteiligung an den diesbezüglichen Debatten und Entwick-lungen darstellen. Um den Einstieg zu erleichtern und die Orientierung dauerhaft zu verbessern, ist das „Handwörterbuch der Hochschulreform“ der richtige Begleiter. Es erläutert in kurzen und prägnanten Begriffserklärungen sowohl das neue Reformvokabular wie auch ältere Begriffe, die im Kontext der aktuellen Hochschulreformen relevant sind.

 

 

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Barbara M. Kehm / Peer Pasternack:
Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem.
Fallstudien des Wandels.

Beltz Verlag, Weinheim/Basel 2001. 254 S.
ISBN 3-89271-933-0.

Hochschulreformen sind gezielte Interventionen in ein komplexes System. Die deutschen Hochschulen gelten als überdurchschnittlich reformresistent. Aus den Erklärungen für diese Resistenz lassen sich zwei einander entgegenstehende Auffassungen destillieren: Die eine attestiert den reformerischen Lösungsversuchen, unterkomplex zu sein, weshalb Hochschulreformen immer wieder stecken bleiben. Die andere macht den Umstand, dass die Problemlösungsansätze überkomplex seien, dafür verantwortlich, dass Hochschulreformen fortwährend unterhalb der angezielten Veränderungen enden.
Wie ist angesichts dessen mit der gesellschaftlichen Anforderung umzugehen, dass auch im Hochschulsektor die Problemlösungen den aufgelaufenen Problemen entsprechen sollen? Sechs Fallstudien befassen sich mit der ostdeutschen Hochschultransformation der 90er Jahre, Internationalisierungsstrategien der deutschen Hochschulen, den aktuellen Debatten um gestufte Abschlüsse, dem lebenslangen Lernen, der Qualitätssicherung als Zentralthe ma der Hochschulreform sowie Optionen der Qualitätsentwicklung in Europa. Eine Einführung und ein Resümee führen die Ergebnisse der Einzelstudien zusammen.

Barbara M. Kehm / Peer Pasternack: Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem. Fallstudien des Wandels.

 

 

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Falk Bretschneider / Peer Pasternack (Hg.):
Akademische Rituale.
Symbolische Praxis an Hochschulen.

AK-HpÖ, Leipzig 1999. 370 S.
ISBN 3-9806319-3-1.

Seit 1990 kommt es zu einer allgemeinen Wiederbelebung akademischer Rituale in Deutschland. Diese Entwicklung ging und geht nicht allein von ostdeutschen Hochschulen aus, erhielt von dort aber wesentliche Impulse. Peer Pasternack, Mitarbeiter am HoF Wittenberg, hat gemeinsam mit Falk Bretschneider nun eine Bilanz über 10 Jahre gesamtdeutsche Rituale im Hochschulbereich herausgegeben.
Es schreiben: Wolfgang Kraushaar über "Symbolzertrümmerung. Der Angriff der Studentenbewegung auf die Insignien universitärer Macht"; Michael Daxner zu den "Akademischen Ritualen der Gruppenuniversität"; Reinhard Kreckel gibt in einem Interview Auskunft zu "Talaren über Latzhosen"; Torsten Bultmann scheibt über "Die Eliten und die Massen. Kritik eines bildungspolitischen Stereotyps"; Karl-Heinz Siehr & Elisabeth Bemer über "Studentensprache" - aus der Perspektive von Studenten"; Dietrich Heither zu "Traditionsbeständen studentischer Männerbünde"; Barbara M. Kehm über "Charismatiker, Gremienhengste und Paradiesvögel. Zur Stereotypenbildung im Hochschulroman"; Sabine Besenfelder & Renate Föll haben anhand der Hochschullehrerbüros verschiedener Fachrichtungen "Das Outfit der Wissenschaft" untersucht; Marco Finetti & Armin Himmelrath schreiben zum Thema "Zwischen Lehrstuhl und Sozialhilfe. Aufstiegsrituale und Absturzgefahren für den Nachwuchs: ein guter Nährboden für wissenschaftliche Unredlichkeit; Rainer Kuhlen sieht die "Berufungsverfahren an deutschen Universitäten" als "eine gravierende Strukturschwäche"; Karin Zimmermann analysiert "Die soziale Konstruktion der Passfähigkeit in Personalauswahlverfahren. Berufungen an ostdeutschen Universitäten"; Clemens Klockner liefert eine systematische Darstellung des "Professoriats an Fachhochschulen"; Jürgen Enders schreibt über "Die Stellung der Hochschullehrer an den amerikanischen Universitäten: ein Vorbild für die deutschen Hochschulen?"; Hermann Horstkotte unter dem Titel "Mehr als eine Frage der Ehre. Der Dr. h.c. und der Honorarprofessor", und Jochen Hörisch entdeckt " Die Liebe der Alma mater".

Eingeführt wird der Band mit einer ausführlichen Studie der Herausgeber (Falk Bretschneider/Peer Pasternack: Rituale der Akademiker), die das Themenfeld absteckt. Diese ist auch online als pdf-Datei verfügbar: Falk Bretschneider / Peer Pasternack: Rituale der Akademiker; ebenso das gesamte Heft: Falk Bretschneider / Peer Pasternack (Hg.): Akademische Rituale. Symbolische Praxis an Hochschulen.;

Original-Netzquelle (= hochschule ost).

 

 

 

Peer Pasternack: Demografiesensibel und Regionalbezüge fördernd. Ein Modell für die künftige Hochschulfinanzierung, in: Michael Fritsch/Peer Pasternack/Mirko Titze (Hg.), Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demografischen Wandel, Springer VS-Verlag, Wiesbaden 2015, S. 237-254.

 

Peer Pasternack: Wissenschaftspolitik, in: Dieter Nohlen/Florian Grotz (Hg.), Kleines Lexikon der Politik, C.H. Beck Verlag, München, 6. überarb. Aufl. 2015, S. 741-743.

 

Peer Pasternack: Beruflichkeit im Wissenschaftsbetrieb, in: Jörg-Peter Pahl (Hg.), Lexikon Berufsbildung. Ein Nachschlagewerk für die nicht-akademischen und akademischen Bereiche, W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2015, S. 158-159.

 

Peer Pasternack: Föderalismus und akademische Berufsbildung, in: ebd., S. 389-399.

 

Peer Pasternack: Habilitation, in: ebd., S. 423-424.

 

Peer Pasternack: Die Qualitäten der Hochschulreformen. Warum sich nicht nur Hochschulen, sondern auch Hochschulreformen Qualitätsstandards stellen sollten, in: Klemens Himpele/Steffen Käthner/ Jana Schultheiss/Sonja Staack (Hg.), Die unternehmerische Hochschule. Zwischen Bildungsanspruch und Standortsicherung. Torsten Bultmann zum 60. Geburtstag, BdWi-Verlag, Marburg 2014, S. 59-72.

 

Peer Pasternack: Ein demografiesensibles Hochschulfinanzierungsmodell, in: ders. (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 152-157.

 

Peer Pasternack / Sarah Schmid: Systematisch unzutreffend und dennoch unverzichtbar. Die Prognosen der regionalen Studiennachfrage, in: Peer Pasternack (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 101-104.

 

Peer Pasternack: Hochschulreformerische Qualitätsstandards. Eine Auswertung der Hochschulreformen seit den 90er Jahren, in: Dagmar Lück-Schneider/Erik Kraatz (Hg.), Kompetenzen für zeitgemäßes Public Management. Herausforderungen, für Forschung und Lehre aus interdisziplinärer Sicht. Zum 25. Jubiläum der Glienicker Gespräche, edition sigma, Berlin 2014, S. 165-182.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Zwischen Kooperieren und Fusionieren. Varianten institutioneller Zusammenarbeit im Hochschulsektor, in: Wissenschaftsmanagement 6/2013, S. 24-27.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Forschend beraten oder beratend forschen? Die typischen Probleme von Hochschulorganisationsanalysen, in: Das Hochschulwesen 1-2/ 2013, S. 10-16.

 

Peer Pasternack: Qualitätsstandards für Hochschulreformen. Schlussfolgerungen aus dem Bologna-Prozess und den Qualität-der-Lehre-Debatten, in: Phillipp Pohlenz/Antje Oppermann (Hg.), Exzellenz – Pakt – Lehre. Rückblicke auf die 13. Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation und Qualitätssicherung Berliner und Brandenburger Hochschulen, UniversitätsVerlagWebler, Bielefeld 2013, S. 9-17.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Bändigung der Kontingenz. Die zeitgeschichtliche Selbstthematisierung der ostdeutschen Hochschulen als organisationales Problem, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 2/2013, S. 232-252.

 

Romy Höhne / Peer Pasternack: Politisches Entscheiden zwischen Hochschulen und Region. Politikfelder, Anspruchsgruppen, Interessen, in: Peer Pasternack (Hg.), Regional gekoppelte Hochschulen. Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen, Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013, S. 72-75.

 

Peer Pasternack: Diesseits und jenseits der schwierigen Bedingungen. Diagnosen und Perspektiven, in: Dagmar Lück-Schneider/ Denis Kirstein (Hg.), Gute Lehre und Forschung trotz schwieriger Bedingungen. Neue Strategien und Instrumente, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin 2012, S. 23-29.

 

Peer Pasternack / Henning Schulze: Wissenschaftsräte zwischen Autonomie und Verbindlichkeit, in: Forschung. Politik – Strategie – Management 1-2/2012, S. 44-48.

 

Falk Bretschneider / Peer Pasternack: Akademische Rituale. Symbolische Praxis an Hochschulen, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Halle-Wittenberg 2012, S. 25-27.

 

Peer Pasternack / Carsten von Wissel: Von Humboldt bis Mode 2. Programmatische Konzepte der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Halle-Wittenberg 2012, S. 21-24.

 

Peer Pasternack: Bis dass das Leben euch scheidet. Die Hochschulen und ihr wissenschaftliches Personal, in: AQA Österreichische Qualitätssicherungsagentur (Hg.), Personalmanagement als Schlüssel zur nachhaltigen Hochschulentwicklung, Facultas Verlag, Wien 2011, S. 41-46.

 

Peer Pasternack: Durchgesetzt, defizitär und überwiegend beliebt. Die erstaunliche Karriere der Hochschulverträge, in: Das Hochschulwesen 2/2011, S. 38-43.

 

Karsten König / Peer Pasternack: Hochschulgovernance, in: Peer Pasternack, HoF-Report 2006–2010. Forschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF-Arbeitsbericht 5‘2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011, S. 51-54.

 

Peer Pasternack: Mündigkeit als Managementaufgabe? Die Unmöglichkeit und die Möglichkeiten von Qualitätsmanagement in der Hochschullehre, in: Edwin Keiner et al. (Hg.), Metamorphosen der Bildung. Historie – Empirie – Theorie. Festschrift für Heinz-Elmar Tenorth, Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2011, S. 293-306.

 

Peer Pasternack:  Interview, in: Anhang zu: Anja Ebert-Steinhübel, Modernisierungsfalle Universität. Wege zur Selbstfindung einer eigensinnigen Institution, Rainer Hampp Verlag, München/Meering 2011, S. 250-261.

 

Peer Pasternack: Das Wechselspiel zwischen Bund und Ländern bei der Verschiebung hochschulpolitischer Kompetenzen, in: Christoph Hönnige/Sascha Kneip/Astrid Lorenz (Hg.), Verfassungswandel im Mehrebenensystem, VS-Verlag, Wiesbaden 2011, S. 321-343.

 

Peer Pasternack: Hochschulföderalismus. Ausgangslage und Fragestellungen, in: ders. (Hg.), Hochschulen nach der Föderalismusreform, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2011, S. 13-20.

 

Peer Pasternack: Die hochschulföderalistische Kompetenzordnung in Deutschland: Entwicklung und Status, in: ebd., S. 21-60.

 

Peer Pasternack: Fazit: Traditionelle Differenzen und neue Ähnlichkeiten. Trends nach der Föderalismusreform, in: ebd., S. 340-353.

 

Peer Pasternack: Sechzehn plus eins. Der deutsche Hochschulföderalismus, in: ders. (Hg.), Hochschulföderalismus (=die hochschule 1/ 2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011, S. 6-18.

 

Peer Pasternack / Henning Schulze: Gestärkter Bund und selbstbewusste Kantone. Wissenschaftssystem und Föderalismus in der Schweiz, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschulföderalismus (=die hochschule 1/2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011, S. 73-94.

 

Peer Pasternack / Carsten von Wissel: Programmatische Konzepte der Hochschulentwicklung in Deutschland seit 1945, in: Hans-Böckler-Stiftung (Hg.), Expertisen für die Hochschule der Zukunft. Demokratische und soziale Hochschule, Verlag Julius Klinkhardt, Bad Heilbrunn 2011, S. 21-72.

 

Peer Pasternack: Die neue Differenzierung. Exzellenz als Soundtrack der Hochschulreform, in: SPW 6/2010, S. 19-22; Original-Netzquelle (=SPW).

 

Peer Pasternack: Die neue Hochschulautonomie und ihre Protagonisten, in: vhw-Mitteilungen 1/2010, S. 3-7.

 

Peer Pasternack / Carsten von Wissel: Von Humboldt zur unternehmerischen Uni. Hochschulkonzepte im Widerstreit, in: BöcklerImpuls 9/2010, S. 4-5; Original-Netzquelle (=Hans-Böckler-Stiftung).

 

Peer Pasternack: A kiválósági kezdeményezés mint politikai program. A megszokott kutatástámogatás folytatása vagy paradigmaváltás? [Exzellenzinitiative als politisches Programm. Fortsetzung der normalen Forschungsförderung oder Paradigmenwechsel?], in: Felsöoktatási Mühely [Werkstatt der Hochschulforschung, Budapest] 2/2009, S. 41-56.

 

Peer Pasternack: Demokratisierung der Hochschulen als Steuerungsmodell?, in: bildung-wirkt.de, Magdeburg 2009, 12 S.; Original-Netzquelle (=DIE LINKE. Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt).

 

Ute Lanzendorf / Peer Pasternack: Hochschulpolitik im Ländervergleich, in: Jörg Bogumil/Rolf G. Heinze (Hg.), Neue Steuerung von Hochschulen. Eine Zwischenbilanz, sigma Verlag, Berlin 2009, S. 13-28.

 

Peer Pasternack: Die Steuerung des Lektüreverhaltens von Promotionsbetreuern, in: Steffen Stock/Patricia Schneider/Elisabeth Peper/Eva Molitor (Hg.), Erfolgreich Promovieren. Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende, Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2009, S. 58-59.

 

Peer Pasternack / Robert D. Reisz: The construction of a knowledge base on higher education federalism in Germany, in: Journal of University Development and Academic Management 9-10/September 2008, Cluj University Press, S. 69-78.

 

Peer Pasternack: Konkurrenzföderalistischer Feldversuch. Studiengebühren im Bildungsföderalismus, in: Andrea Adams/ Andreas Keller (Hg.), Vom Studentenberg zum Schuldenberg? Perspektiven der Hochschul- und Studienfinanzierung, W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2008, S. 151-159.

 

Ute Lanzendorf / Peer Pasternack: Landeshochschulpolitiken, in: Achim Hildebrand/Frieder Wolf (Hg.), Die Politik der Bundesländer. Staatstätigkeit im Vergleich, VS-Verlag, Wiesbaden 2008, S. 43-66.

 

Victoria Lordan / Robert D. Reisz / Peer Pasternack: The statistical monitoring of the quality effects of federal differentiation in German higher education, in: Costache Rusu (Hg.), Proceedings of the 5th International Seminar on Quality Management in Higher Education, 12-14 June 2008, Tulcea/Romania, Technical University of Iasi, Editura Performantica 2008, S. 335-340.

 

Peer Pasternack: Teilweise neblig, überwiegend bewölkt. Ein Wetterbericht zur deutschen Hochschulsteuerung, in: Barbara M. Kehm  (Hg.), Hochschule im Wandel. Die Universität als Forschungsgegenstand. Festschrift für Ulrich Teichler, Campus Verlag, Frankfurt/New York 2008, S. 195-206.

 

Peer Pasternack: Hochschulen als Wirtschaftsunternehmen?, in: VHW-Mitteilungen 4/2007, S. 3-6.

 

Peer Pasternack: Die differenzierte Hochschule, in: Andrea Löther/BuKoF (Hg.), Organisationsveränderungen an Hochschulen und Gleichstellungsexpertise. Dokumentation der 18. Jahrestagung der Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, Bonn 2007, Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen, S. 28-36; Originalnetzquelle (= Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen).

 

Peer Pasternack: Die Professur im Zeitalter der Differenzierung, in: Deutscher Hochschullehrerinnenbund (Hg.), Professur im Wandel von Inhalt, Form und Finanzierung mit Auswirkungen auf die Gleichstellung, Berlin 2007, S. 23-30.

 

Peer Pasternack: Gender als Qualitätselement von Exzellenz, in: Anne Dudeck / Bettina Jansen-Schulz (Hg.), Zukunft Bologna!? Gender und Nachhaltigkeit für eine neue Hochschulkultur, Peter Lang Verlag, Frankfurt a.M. 2007, S. 377-390.

 

Peer Pasternack: Hochschulflexibilisierung und Mitbestimmung, in: Bettina Kremberg (Hg.), Mitbestimmung und Hochschule, Shaker Verlag, Aachen 2006, S. 155-172.

 

Peer Pasternack: Externe Expertise in der Hochschulpolitik. Varianten und Funktionen des Beratungswesens, illustriert mit Beispielen aus der Berliner Landespolitik, in: Hansgünter Meyer (Hg.), Der Dezennien-Dissens. Die deutsche Hochschul-Reform-Kontroverse als Verlaufsform, Trafo Verlag Weist, Berlin 2006, S. 333-346.

 

Peer Pasternack: Hochschulsteuerung: ein konkurrenzföderalistischer Feldversuch, in: Hochschulmanagement 3/2006, S. 63-67.

 

Peer Pasternack: Wieviel Management verträgt die Hochschule?, in: Peter Heinrich/Denis Kirstein (Hg.), Ökonomisierung des Hochschulwesens. Redebeiträge und Thesen des 17. Glienicker Gespräch 2006, Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, Berlin 2006, S. 33-55; externe Quelle (= Hochschule für Wirtschaft und Recht).

 

Peer Pasternack: Wettbewerbsföderalismus im Hochschulrecht? Aktuelle Schwerpunkte der Landeshochschulgesetzgebung, in: Claudia Kleinwächter (Hg.), Die Zukunft der Hochschulen in einer föderalisierten Bildungslandschaft, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Frankfurt a.M. 2006, S. 44-51.

 

Peer Pasternack: Wechselwirkungen von Politik und Neuen Steuerungsmodellen im Hochschulreformprozess, in: Rudolf Fisch/Stefan Koch (Hg.), Neue Steuerung für Bildung und Wissenschaft. Schule – Hochschule – Forschung, Lemmens Verlag, Bonn 2005, S. 131-143.

 

Falk Bretschneider / Peer Pasternack: Qualitätssicherung, Akkreditierung, Mitbestimmung. Ein Glossar, in: Falk Bretschneider/Johannes Wildt (Hg.), Handbuch Akkreditierung von Studiengängen. Eine Einführung für Hochschule, Politik und Berufspraxis, Bielefeld 2004, S. 357-400.

 

Peer Pasternack: Hochschulsteuerung über vertragsförmige Vereinbarungen. Grundlagen und Berliner Erfahrungen, in: Gerd Köhler/Gunter Quaiser (Hg.), Bildung - Ware oder öffentliches Gut? Über die Finanzierung von Bildung und Wissenschaft. Die Dokumentation der 22. GEW-Sommerschule, Frankfurt a.M. 2003, S. 210-221.

 

Peer Pasternack: Hochschulverträge und Zielvereinbarungen. Grundlagen, Modellreferenzen und Berliner Erfahrungen, in: die hochschule 1/2003, S. 136-159.

 

Peer Pasternack:. Hochschulqualität in einer integralen Perspektive, in: Thomas Reil/Martin Winter (Hg.), Qualitätssicherung an Hochschulen. Theorie und Praxis, W. Bertelsmann-Verlag, Bielefeld 2002, S. 177-190.

 

Peer Pasternack: Die Reform von Hochschulverwaltung, -organisation und -finanzierung. Glossar, in: Peer Pasternack (Hrsg.), Flexibilisierung der Hochschulhaushalte, Schüren Verlag, Marburg 2001, S. 267-333.

 

Peer Pasternack: Eine Hand evaluiert die andere? Was eine besoldungsrelevante Qualitätsbewertung zu beachten hätte, in: Die neue Hochschule 3-4/2001, Bonn, S. 30-31.

 

Peer Pasternack: Juniorprofs. Junioren-ProfessorInnen oder verjüngte Professorenschaft?, in: hochschule ost 2/2001, S. 183-188.

 

Peer Pasternack (zus. m. Barbara M. Kehm): Angemessen komplex? Über das Verhältnis der Hochschulprobleme zur Hochschulreform, in: B. M. Kehm/P. Pasternack, Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem. Fallstudien des Wandels, Beltz Verlag, Weinheim/Basel 2001, S. 13-32.

 

Peer Pasternack: Der ostdeutsche Transformationsfall. Hochschulerneuerung als Geschichte einer Komplexitätsreduktion, in: ebd., S. 33-64.

 

Peer Pasternack: Die Diskussion um gestufte Abschlüsse und die Funktionen von Hochschulbildung, in: ebd., S. 93-120.

 

Peer Pasternack: Qualitätssicherung als Komplexitätsproblem. Die Handhabung eines Zentralthemas der Hochschulreform, in: ebd., S. 145-170.

 

Peer Pasternack (zus. m. Barbara M. Kehm): Interventionen in ein komplexes System überdurchschnittlich reformresistenten Charakters, in: ebd., S. 205-240, bzw. die gesamte Publikation.

 

Peer Pasternack: Effizienz und Effektivität. Eine Demokratieverträglichkeitsprüfung der aktuellen Hochschulreformdebatte, in: GEW in NRW (Hg.), Gegen die Privatisierung von Bildung und Hochschulen. Aktuelle gesellschaftliche Kontroversen über die Zukunft der Bildungsfinanzierung, Düsseldorf 2000, S. 9-16.

 

Peer Pasternack: Kommunikation & Zielvereinbarungen. Steuerung und Selbstorganisation in Hochschulreformprozessen, in: J.-H. Olbertz/P. Pasternack (Hg.), Profilbildung - Standards - Selbststeuerung. Ein Dialog zwischen Hochschulforschung und Reformpraxis, Deutscher Studien Verlag, Weinheim 1999, S. 175-186.

 

Falk Bretschneider/Peer Pasternack: Rituale der Akademiker, in: F. Bretschneider/P. Pasternack (Hg.), Akademische Rituale. Symbolische Praxis an Hochschulen, Leipzig 1999, S. 9-46.

 

Peer Pasternack: Wandel durch Abwarten. Ost und West an den ostdeutschen Hochschulen, in: Deutschland Archiv 3/1996, Köln, S. 371-380.