www.peer-pasternack.de

Publikationen zu »Allgemeines: Hochschule und Region«

 


Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid
Third Mission bilanzieren.
Die dritte Aufgabe der Hochschulen und ihre öffentliche Kommunikation

Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2016, 109 S.
ISBN 978-3-937573-52-6

Zunächst werden die Unterscheidungskriterien erläutert, nach denen hochschulische Aktivitäten der Third Mission oder anderen Handlungsfeldern zuzuordnen sind. Darauf aufbauend wird das Modell einer Third-Mission-Bilanz entwickelt. Dessen Leitgedanke ist: Eine weitere Berichterstattung, die zusätzliche Bürokratielasten mit sich bringt, sollte vermieden werden. Daher wird ein möglichst aufwandsarmes Berichterstattungsformat benötigt. Entsprechend behandelt die Handreichung unter anderem die Möglichkeiten der Datenkompilation und die diesbezüglich bestehenden technischen Voraussetzungen an Hochschulen. Das Ergebnis ist ein an die meisten Hochschulkontexte anpassbares und mit jeder Datenmenge umsetzbares Modell aus vier aufeinander aufbauenden Modulen.

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Third Mission bilanzieren. Die dritte Aufgabe der Hochschulen und ihre öffentliche Kommunikation;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung).

 

 

Abbildung der Publikation

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid
Viele Stimmen, kein Kanon. Konzept und Kommunikation der Third Mission von Hochschulen
(HoF-Arbeitsbericht 2’15)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2015. 107 S.
ISBN 978-3-937573-47-2.

Obgleich Hochschulen heute weit mehr leisten, als grundständige Studienangebote und zweckfreie Grundlagenforschung zu betreiben, sind sie zu diesem erweiterten Teil ihres Leistungsspektrums nicht umfassend aussagefähig, da er zum großen Teil an individuelles Engagement gebunden und/oder auf Institutsebene verankert ist. Diese zusätzlichen Aufgaben, häufig Third Mission genannt, beschreiben gesellschaftsbezogene Aktivitäten einer Hochschule, die im Kontext von Lehre und Forschung stattfinden, ohne selbst oder ohne allein Lehre bzw. Forschung zu sein. Mit einer systematisierten Berichterstattung zur Third Mission könnten sich die Hochschulen zusätzliche Legitimation organisieren. Zugleich sollte eine solche Berichterstattung unter Vermeidung weiterer bürokratisierender Prozeduren erfolgen. Dies könnte durch viele Hochschulen realisiert werden, da dort bereits heute einschlägige Informationen intern erfasst werden. Zu entwickeln wären noch Routinen zu deren aufwandsarmer Zusammenführung und Wiederverwertung, etwa in einem modular Aufbau: Hochschulen beginnen mit Komponenten, für die Informationen leicht aufzubereiten sind, und schrittweise wird dann die Bilanz um weitere Komponenten ergänzt. Wichtig dabei ist ein ausgewogenes Verhältnis von qualitativen und quantitativen Informationen.

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Viele Stimmen, kein Kanon. Konzept und Kommunikation der Third Mission von Hochschulen;

Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg).

 

 


Michael Fritsch / Peer Pasternack / Mirko Titze (Hg.)
Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen.
Hochschulstrategien im demografischen Wandel

Springer VS-Verlag, Wiesbaden 2015, 302 S.
ISBN 978-3-658-09123-1.

Untersucht wurde, wie Hochschulen auf veränderte Umfeldbedingungen reagieren und welche demografischen Herausforderungen durch die Hochschulen selbst (mit-)bearbeitet werden (können). Welche Beiträge können Hochschulen leisten, um die Voraussetzungen für selbsttragende Regionalentwicklungen und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen – und dies unter Bedingungen bis 2020 z.T. deutlich abgesenkter Landeshaushalte? Diese Frage stellt sich insbesondere deshalb, weil der Ausbau der Hochschulen in den letzten Jahrzehnten weitgehend versorgungsorientiert erfolgte, mit dem primären Ziel, ein ausreichendes Angebot an Studienplätzen zur Verfügung zu stellen. Die Analyse hochschulischer Aufgaben und Funktionen zeigt deutlich, dass die Hochschulen eine Vielzahl an Beiträgen zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung auch an ihren jeweiligen Standorten leisten, die weit über die Ausbildungsfunktion hinausgehen. Vor diesem Hintergrund wird eine vorwiegend an Studierendenzahlen ausgerichtete Politik der Hochschulfinanzierung und -steuerung infragegestellt und ein alternatives Hochschulfinanzierungsmodell vorgeschlagen.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe: Michael Fritsch / Peer Pasternack / Mirko Titze (Hg.): Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demografischen Wandel.

 

 


Justus Henke / Peer Pasternack / Steffen Zierold (Hg.)
Schaltzentralen der Regionalentwicklung. Hochschulen in Schrumpfungsregionen
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2015, 315 S.
ISBN 978-3-931982-93-5.

Verfolgen Hochschulen explizite oder implizite Strategien, mit denen sie regional wirksam werden? Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels interessiert dies vor allem in Schrumpfungsregionen, da dort die Regionalentwicklung besonders kritisch ist. Entsprechend hoch sind in den demografisch herausgeforderten Regionen auch die Erwartungen, die sich an die Hochschulen richten. Aktivitäten und Strategien der ostdeutschen Hochschulen wurden recherchiert, systematisiert und ausgewertet. Für sechs Fallregionen, drei ost- und drei westdeutsche, sind zudem vergleichende Tiefensondierungen durchgeführt worden. Im Ergebnis können Hindernisse und Risikofaktoren sowie Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren herausgearbeitet werden. Abschließend wird ein Modell regionalen Hochschulhandelns präsentiert.

Justus Henke / Peer Pasternack / Steffen Zierold (Hg.): Schaltzentralen der Regionalentwicklung. Hochschulen in Schrumpfungsregionen.

 

 

Abbildung der Publikation

Peer Pasternack (Hg.)
Jenseits der Metropolen.
Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen.

Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2013, 571 S.
ISBN 978-3-931982-83-6

Eingangs geht es um die Wissenspotenziale der Nichtmetropolen, d.h. vor allem: um die Hochschulen als Chance der Peripherie. Anschließend folgen zwei Kapitel Tiefensondierungen: zur Erschließung regionaler Forschungs- und Kooperationspotenziale sowie regionaler Bildungspotenziale. Wollte man die Analyseergebnisse auf einen Nenner bringen, ließe sich sagen: Die ortsansässigen Hochschulen sind das stärkste Verödungshemmnis in demografisch herausgeforderten und entwicklungsgeschwächten Regionen, und sie sind das wirksamste Instrument zur regional spezifischen Dämpfung des demografischen Wandels. Hochschulen, die nicht allein die überregionale, vorzugsweise internationale Bedeutsamkeit ihrer Aktivitäten im Auge haben, können durch ergänzendes regionales Engagement eine Stabilität gewinnen, die ihnen Ressourcenzufluss sichern und u.U. überlebensrelevant werden kann. Wenn nicht nur schlichte Anwesenheitseffekte – Konsumwirkungen der Studierenden, Steuerzahlungen der Hochschulmitarbeiter/innen u. dgl. – angeführt werden können, sondern auch Aktivitätseffekte, lassen sich die hochschulischen Ausstattungsbedürfnisse auch gegenüber hochschulfernen Gesprächspartnern, etwa in der Politik, deutlich überzeugender vertreten.

Peer Pasternack (Hg.): Jenseits der Metropolen. Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen.

 

 

Abbildung der Publikation

Peer Pasternack (Hg.)
Regional gekoppelte Hochschulen.
Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen
.
(HoF-Handreichungen 2)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013. 99 S.
ISBN 978-3-937573-33-5

Hochschulressourcen haben eine zentrale Bedeutung für die Regionalentwicklung: Sie stellen hochqualifizierte Arbeitskräfte bereit, können system-, prozess- und produktbezogenes Problemlösungswissen erzeugen und ihre Sitzregionen an die globalen Wissensströme anschließen. Damit sind sie eine zentrale Voraussetzung, um die Resonanzfähigkeit ihrer Regionen für wissensbasierte Entwicklungen zu verbessern bzw. zu erhalten. Da aber Regional- und Hochschulentwicklungen unterschiedlich getaktet sind, d.h. jeweils eigenen Funktionslogiken folgen, kommt ein Zusammenhang zwischen Regional- und Hochschulentwicklung nicht zwingend und nicht umstandslos zustande. Er muss vielmehr durch die aktive Gestaltung von förderlichen Kontexten hergestellt werden. Dies ist Gegenstand der Beiträge dieser Handreichung. In drei Kapiteln („Forschung und Innovation“, „Bildung und Qualifikation“, „Governance und Sozialraumentwicklung“) mit 23 Artikeln werden die relevanten Aspekte handreichungstauglich – auf jeweils drei Seiten – präsentiert.

Peer Pasternack (Hg.): Regional gekoppelte Hochschulen. Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen (HoF-Handreichungen 2);

Original-Netzquelle (= die hochschule).

 

 

 

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Third Mission von Hochschulen. Eine Definition, in: Das Hochschulwesen 1-2/2016, S. 16-22.

 

Peer Pasternack: Regionale Impulsgeber oder Mittelmaß? Chancen und Gefahren für die ostdeutschen Hochschulen, in: Unternehmen Region 3/2015, S. 44-45; Original-Netzquelle (=Unternehmen Region - Die BMBF-Innovationsinitiative für die Neuen Länder).

 

Peer Pasternack / Steffen Zierold: Regionale Hochschulwirkungen aktiv gestalten: Ein Modell für Third-Mission-Entwicklungsstrategien, unt. Mitarb. v. Justus Henke, in: Michael Fritsch/Peer Pasternack/Mirko Titze (Hg.), Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demografischen Wandel, Springer VS-Verlag, Wiesbaden 2015, S. 279-293.

 

Sebastian Schneider / Peer Pasternack / Steffen Zierold: Von Anwesenheits- zu Aktivitätseffekten. Interaktionen zwischen Regionen und ihren Hochschulen, unt. Mitarb. v. Romy Höhne, in: Michael Fritsch/Peer Pasternack/Mirko Titze (Hg.), Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demografischen Wandel, Springer VS-Verlag, Wiesbaden 2015, S. 183-212.

 

Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold: Programmatik und Aktivitäten. Die hochschulischen Leistungsstrukturen in regionalen Kontexten, unt. Mitarb. v. Romy Höhne u. Tim Hutschenreuter, in: Michael Fritsch/Peer Pasternack/Mirko Titze (Hg.), Schrumpfende Regionen – dynamische Hochschulen. Hochschulstrategien im demografischen Wandel, Springer VS-Verlag, Wiesbaden 2015, S. 89-118.

 

Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold: Tiefensondierung: Ost- und westdeutsche Fallbeispiele im Vergleich, unt. Mitarb. v. Thomas Erdmenger, Romy Höhne, Tim Hutschenreuter, Benjamin Köhler, Isabell Maue und Sarah Schmid, in: Justus Henke/Peer Pasternack/Steffen Zierold (Hg.), Schaltzentralen der Regionalentwicklung. Hochschulen in Schrumpfungsregionen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2015, S. 164-238.

 

Justus Henke / Romy Höhne / Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold: Hindernisse und Risikofaktoren, in: ebd., S. 241-251.

 

Justus Henke / Romy Höhne / Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold: Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren, in: ebd., S. 252-273.

 

Justus Henke / Peer Pasternack / Steffen Zierold: Modell regionalen Hochschulhandelns, in: ebd., S. 274-289.

 

Peer Pasternack: Vom passiven zum aktiven Hochschulregionalismus. Hochschulen in ihren Sitzregionen, in: Wissenschaftsmanagement 4/2014, S. 24-27.

 

Peer Pasternack: Regionales Wissensmanagement, in: ders. (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 91-94.

 

Peer Pasternack: Veränderungen der hochschulischen Regionalbezüge im demografischen Wandel. Ausgangspunkte und Fragestellungen, in: Peer Pasternack (Hg.), Jenseits der Metropolen. Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2013, S. 21-54.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Wissensproduktion in regionalen Netzwerken. Inhalts- und Formveränderungen der Wissenschaft: Modelle, Kritik, Erfahrungen, in: ebd., S. 89-114.

 

Romy Höhne / Peer Pasternack / Steffen Zierold: Viel Ökonomie, wenig Demografie. 10 Jahre Aufbau-Ost-Gutachten zu Hochschulen und Regionalentwicklung: Eine Metaauswertung in: ebd., S. 115-144.

 

Justus Henke / Romy Höhne / Peer Pasternack / Steffen Zierold: Bedarfslagen in schrumpfenden Regionen und Hochschulaktivitäten. Wege zur Strategieentwicklung trotz hemmender Umstände, in: ebd., S. 145-171.

 

Peer Pasternack: Regionale Hochschulkooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in: Peer Pasternack (Hg.), Regional gekoppelte Hochschulen. Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen, Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013, S. 19-22.

 

Peer Pasternack: Regionales Wissensmanagement, in: ebd., S. 26-28.

 

Romy Höhne / Peer Pasternack: Politisches Entscheiden zwischen Hochschulen und Region. Politikfelder, Anspruchsgruppen, Interessen, in: ebd., S. 72-75.

 

Peer Pasternack: Regionale Potenziale der Sozial- und Geisteswissenschaften, in: ebd., S. 79-81.

 

Peer Pasternack: Wozu Hochschulen? Die Funktion von Hochschule und Hochschulpolitik als Regionalstrukturpolitik, in: die hochschule 2/2002, S. 107-124.