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Publikationen zu »Hochschule, Wissenschaft und Bildung in Sachsen-Anhalt«

 

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Peer Pasternack(Hg.)
Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschule, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, 225 S.
ISBN 978-3-931982-88-1.

33 Studien zur Wissensregion Sachsen-Anhalt – die möchte man nicht unbedingt alle lesen. Aber vielleicht die wichtigsten Ergebnisse. Daher sind diese nun zusammengefasst worden, jeweils auf drei Seiten, dazu Handlungsoptionen, die sich ableiten lassen. Für das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) ist Sachsen-Anhalt vor allem ein ‚interessanter Fall‘. Seit seiner Gründung 1996 widmet das Institut daher seinem Sitzland eine spezielle Aufmerksamkeit. Die Überschriften der fünf Hauptkapitel markieren zugleich die Breite der realisierten Forschungen: „Stadtentwicklungspotenziale“, „Forschungspotenziale“, „Bildungspotenziale“, „Organisations- und Steuerungspotenziale“ sowie „Zeitgeschichte als Ressource“.

Peer Pasternack (Hg.): Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschule, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung).

 

 


Uwe Grelak / Peer Pasternack
Die Bildungs-IBA. Bildung als Problembearbeitung im demografischen Wandel: Die Internationale Bauausstellung „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014. 504 S.
ISBN 978-3-931982-86-7.

Angesichts des dominierenden Wachstumsparadigmas ist die Frage, was in und mit einer modernen Gesellschaft geschieht, wenn die Bevölkerung schrumpft, bislang eine offene Frage. Die IBA „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“ hatte sich von 2002 bis 2010 um Antworten bemüht. Sie war damit Bestandteil der Versuche, den demografischen Wandel auch als Chance zu begreifen und die Folgen dieses Wandels jenseits des grassierenden Demografie-Alarmismus zu formulieren. Insgesamt 19 Städte hatten sich an der IBA beteiligt. 15 dieser Städte entwickelten dafür lokale Profile, die auf Bildungsfragen entweder fokussiert waren oder diese explizit einbezogen. Sie hatten erkannt: Den weniger vorhandenen Menschen müssen unter Schrumpfungsbedingungen mehr bildungsinduzierte Teilhabechancen eröffnet werden, wenn die allgemeine Wohlfahrt gesichert werden soll. Diese 15 Städte wurden nun untersucht.

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Die Bildungs-IBA. Bildung als Problembearbeitung im demografischen Wandel: Die Internationale Bauausstellung „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010".

 

 


Benjamin Köhler / Isabell Maue / Peer Pasternack
Sachsen-Anhalt-Forschungslandkarte Demografie
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2014, 84 S.
ISBN 978-3-937573-44-1.

Eines der wichtigsten endogenen Potenziale Sachsen-Anhalts zur Bewältigung der aus dem demografischen Wandel resultierenden Herausforderungen stellt die im Lande ansässige Wissenschaft dar. Diese Bedeutung ergibt sich aus einem einfachen Umstand: Von außen wird die notwendige Expertise nicht im erforderlichen Umfang zu bekommen sein, da der Außenblick auf Sachsen-Anhalt immer nur so etwas wie einen ‚interessanten Fall‘ entdeckt – also einen, der sporadisch, aber nicht dauerhaft Interesse zu wecken vermag. Daher arbeitet seit 2010 die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“, bis 2013 beim WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt Wittenberg, seit 2014 am Interdisziplinären Zentrum Altern Halle (IZAH). Sie war im Bemühen entstanden, einen misslichen Umstand einigermaßen auszugleichen: Sachsen-Anhalt ist zwar – neben Mecklenburg-Vorpommern – das am stärksten vom demografischen Wandel betroffene Land, doch verfügt es – anders als etwa Mecklenburg-Vorpommern – über kein für das Thema einschlägiges Forschungsinstitut.

Benjamin Köhler / Isabell Maue / Peer Pasternack: Sachsen-Anhalt-Forschungslandkarte Demografie;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung).

 

 


Peer Pasternack u.a.
50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation
Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, 608 + XXXII S..
ISBN 978-3-95462-287-0.

2014 jährt sich die Grundsteinlegung für Halle-Neustadt zum fünfzigsten Mal. 25 der bisherigen Jahre lagen in der DDR, weitere 25 im vereinigten Deutschland. Unumstritten war Halle-Neustadt von Beginn an nicht. Der industrielle Plattenbau brach gründlich mit der Vorstellung von der gewachsenen Stadt. Doch die Einwohner arrangierten sich. Halle-Neustadt war einst gebraucht worden für 90.000 Menschen, und es wird heute gebraucht für 45.000.
Peer Pasternack und 46 weitere Autoren liefern kontroverse Ansichten zu dieser größten Stadt, die nach 1945 im Osten Deutschland errichtet worden ist.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe zu: Peer Pasternack u.a.: 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation.

 

 

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Peer Pasternack / Isabell Maue (Hg.)
Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen.
Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt.

(Schriftenreihe des WZW Nr. 11)
WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2013, 166 S.
ISBN 978-3-943027-10-5.

Eines der wichtigsten endogenen Potenziale Sachsen-Anhalts stellt die ansässige Wissenschaft dar. Das gilt nicht nur hinsichtlich der Entwicklung von regionalen Innovationsstrukturen (FuE), sondern auch im Blick auf die Expertise zum demografischen Wandel und zur Raumentwicklung. Diese Bedeutung ergibt sich aus einem einfachen Umstand: Von außen wird die notwendige Expertise nicht im erforderlichen Umfang zu bekommen sein. Daher arbeitet seit 2010 die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ beim WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt Wittenberg. Sie ist im Bemühen entstanden, einen misslichen Umstand einigermaßen auszugleichen: Sachsen-Anhalt ist zwar – neben Mecklenburg- Vorpommern – das am stärksten vom demografischen Wandel betroffene Land, aber es verfügt – anders als etwa Mecklenburg-Vorpommern – über kein für das Thema einschlägiges Forschungsinstitut.
Die Expertenplattform setzt sich aus zirka 50 Vertretern und Vertreterinnen unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Deren Projekte befassen sich mit den Voraussetzungen des demografischen Wandels im allgemeinen und vor Ort sowie den damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsoptionen. Behandelt werden u.a. die Themen nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturanpassung, regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Bildungs- und Qualifizierungsstrategien sowie familienfreundliche und alternssensible Wohn- und Lebensbedingungen. Die Themenbreite jedenfalls ist höchst beachtlich.

Peer Pasternack / Isabell Maue (Hg.): Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen. Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt;
Original-Netzquelle (= WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt)
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Peer Pasternack (Hg.)
Jenseits der Metropolen.
Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen.

Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2013, 571 S.
ISBN 978-3-931982-83-6

Eingangs geht es um die Wissenspotenziale der Nichtmetropolen, d.h. vor allem: um die Hochschulen als Chance der Peripherie. Anschließend folgen zwei Kapitel Tiefensondierungen: zur Erschließung regionaler Forschungs- und Kooperationspotenziale sowie regionaler Bildungspotenziale. Wollte man die Analyseergebnisse auf einen Nenner bringen, ließe sich sagen: Die ortsansässigen Hochschulen sind das stärkste Verödungshemmnis in demografisch herausgeforderten und entwicklungsgeschwächten Regionen, und sie sind das wirksamste Instrument zur regional spezifischen Dämpfung des demografischen Wandels. Hochschulen, die nicht allein die überregionale, vorzugsweise internationale Bedeutsamkeit ihrer Aktivitäten im Auge haben, können durch ergänzendes regionales Engagement eine Stabilität gewinnen, die ihnen Ressourcenzufluss sichern und u.U. überlebensrelevant werden kann. Wenn nicht nur schlichte Anwesenheitseffekte – Konsumwirkungen der Studierenden, Steuerzahlungen der Hochschulmitarbeiter/innen u. dgl. – angeführt werden können, sondern auch Aktivitätseffekte, lassen sich die hochschulischen Ausstattungsbedürfnisse auch gegenüber hochschulfernen Gesprächspartnern, etwa in der Politik, deutlich überzeugender vertreten.

Peer Pasternack (Hg.): Jenseits der Metropolen. Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen.

 

 

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Peer Pasternack / Reinhold Sackmann (Hg.)
Vier Anläufe: Soziologie an der Universität Halle-Wittenberg.
Bausteine zur lokalen Biografie des Fachs vom Ende des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.

Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2013. 256 S.
ISBN 978-3-95462-070-8

Christin Fischer / Peer Pasternack / Henning Schulze / Steffen Zierold
Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Dokumentation zum Zeitraum 1945 – 1991
(HoF-Arbeitsbericht 5’2013)
Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität. Halle-Wittenberg 2013, 56 S.

Die Soziologie an der Universität Halle-Wittenberg hatte eine bewegte Geschichte. Insgesamt benötigte sie vier Anläufe zu ihrer Institutionalisierung, angefangen bei der Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Soziologie 1930 (bis 1933) und des ersten Instituts für Soziologie 1947 (bis 1949) über den Wissenschaftsbereich Soziologie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (1965-1990) bis hin zur Neugründung des heutigen Instituts für Soziologie 1992. Zunächst wird die Vorgeschichte seit dem Ende des 19. Jahrhundert erhellt. Sie verbindet sich mit Namen wie Gustav Schmoller, Albert Hesse, Rudolf Stammler, Heinrich Waentig, Richard Thurnwald, Ernst Grünfeld oder Gustav Boehmer. Daran schließt sich die Aufbereitung der einzelnen Etappen an, beginnend bei Friedrich Hertz, der 1930 den ersten Soziologielehrstuhl in Halle besetzte und 1933 von den Nationalsozialisten vertrieben wurde. In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre hatte es an der MLU ein erstes Institut für Soziologie und weitere fachlich einschlägige Aktivitäten gegeben. Zentrale Namen hier sind Max Gustav Lange und Leo Kofler. Beide verließen 1950 die DDR. 1963 begann ein neuer Anlauf mit der Gründung der „Kommission für konkret-soziologische Forschung“. Es folgte 1965 die Bildung einer „Soziologischen Abteilung“, später dann „Wissenschaftsbereich Soziologie“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Dessen inhaltliche Schwerpunkte lagen in der Arbeits- und Industriesoziologie. Seit 1976 gab es einen eigenen Diplomstudiengang.

Allerdings erschöpft sich die hallesche Soziologiegeschichte der 1960er bis 80er Jahre nicht in der Tätigkeit des Wissenschaftsbereichs. An mehreren anderen Einrichtungen der Martin-Luther-Universität war ebenfalls soziologisch gearbeitet worden, so zur Literatur-, Medizin- oder Sportsoziologie. Daher werden auch diese Aktivitäten dokumentiert.

Inhalt und Leseprobe: Peer Pasternack / Reinhold Sackmann (Hg.): Vier Anläufe: Soziologie an der Universität Halle-Wittenberg. Bausteine zur lokalen Biografie des Fachs vom Ende des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts

Christin Fischer / Peer Pasternack / Henning Schulze / Steffen Zierold: Anhang "Dokumentation zum Zeitraum 1945 – 1991"; Original-Netzquelle (=Institut für Hochschulforschung).

 

 

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Jens Gillessen / Peer Pasternack
Zweckfrei nützlich: Wie die Geistes- und Sozialwissenschaften regional wirksam werden.
Fallstudie Sachsen-Anhalt
(HoF-Arbeitsbericht 3’13)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013. 124 S.

Regionale Entwicklungsbeiträge der Geistes- und Sozialwissenschaften lassen sich zwar nur schwer quantifizieren. Daraus folgt jedoch nicht, dass sie unbedeutsam wären. Die Studie zielt darauf ab, sie im konkreten Fall Sachsen-Anhalts sichtbar zu machen. In einer sozialwissenschaftlichen Außenperspektive auf die Geistes- und Sozialwissenschaften werden deren gegenwärtige Ausstattung und Strukturen, spezifische Wertschöpfungsbeiträge und demografische Effekte in Augenschein genommen. Diejenigen regionalen Entwicklungsbeiträge, die sich nicht unmittelbar quantifizieren lassen, werden qualitativ beschrieben und in ihrer Bedeutsamkeit begründet. Dabei handelt es sich in erster Linie um Beiträge zur Aufklärung der Gesellschaft, zur Pflege des kulturellen Erbes und zur Minimierung gesamtgesellschaftlicher Risiken. In einer ergänzenden geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Innenperspektive wird dazu das geschichtlich gewachsene – und gegenüber Nützlichkeitsimperativen traditionell skeptische – Selbstverständnis der beteiligten Fächergruppen auf mögliche regionale Relevanzen hin befragt.

Jens Gillessen / Peer Pasternack: Zweckfrei nützlich: Wie die Geistes- und Sozialwissenschaften regional wirksam werden. Fallstudie Sachsen-Anhalt sowie Zusammenfassung der Ergebnisse;

Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg): Bericht und Zusammenfassung der Ergebnisse.

 

 

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Thomas Erdmenger / Peer Pasternack
Eingänge und Ausgänge.
Die Schnittstellen der Hochschulbildung in Sachsen-Anhalt
(HoF-Arbeitsbericht 2’13)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013. 101 S.

Mit der Eingangs- und der Ausgangsschnittstelle des Studiums sind die Hochschulen in die individuellen Biografien geschaltet und an das Schulsystem und das Beschäftigungssystem gekoppelt. Die Eingangsschnittstelle baut auf den Vorleistungen des Schulsystems auf, das die bildungsbiografischen Eingangsvoraussetzungen der Studienanfänger bestimmt. Das Schulsystem wiederum ist in hohem Maße von Bedingungen abhängig, die es nicht beeinflussen kann. Dazu zählt heute insbesondere der demografische Wandel. An ihrer Ausgangsschnittstelle gestalten die Hochschulen den Übertritt ihrer Absolventen ins Beschäftigungssystem: Sie üben indirekten Einfluss darauf aus, was ihre Absolventen aus dem zertifizierten Zuwachs an Bildung und Qualifikation nach dem Studium zu machen vermögen. Vor diesem Hintergrund verhandelt der vorliegende Report zwei Fragen: 1. Welche Situationen bestehen heute an der Eingangs- und der Ausgangsschnittstelle der Hochschulbildung in Sachsen-Anhalt? 2. Welche Möglichkeiten gibt es, um ein erfolgssteigerndes Schnittstellenmanagement zu realisieren?

Thomas Erdmenger / Peer Pasternack: Eingänge und Ausgänge. Die Schnittstellen der Hochschulbildung in Sachsen-Anhalt sowie Zusammenfassung der Ergebnisse;

Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg): Bericht und Zusammenfassung der Ergebnisse.

 

 

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Sarah Schmid / Justus Henke / Peer Pasternack
Studieren mit und ohne Abschluss.
Studienerfolg und Studienabbruch in Sachsen-Anhalt
(HoF-Arbeitsbericht 1’13)
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2013. 77 S.

Der Report ermittelt erstmals für Sachsen-Anhalt hochschul- und fächergruppenspezifische Studienerfolgsquoten. Hierfür wird ein entsprechendes Berechnungsmodell entwickelt und angewandt. Daneben werden studienabbruchrelevante Problemlagen der Studierenden sowie abbruchgefährdete Studierendengruppen identifiziert und die Ursachen der Abbrüche an den Hochschulen eingegrenzt. Deutlich wird: Die Hochschulen Sachsen-Anhalts vermochten es, einen Zuwachs an Studierenden innerhalb von zehn Jahren um fast 50 % zu bewältigen. Die studienberechtigten Schulabsolventen Sachsen-Anhalts – vor allem solche mit Fachhochschulreife – konnten gut in das Hochschulsystem überführt werden. Das starke Anwachsen der Hochschulbildungsbeteiligung konnte bisher bewältigt werden, ohne dass Studienabbrüche deutlich zunahmen. Gleichwohl bestehen Herausforderungen: Die Studienerfolgsquoten Sachsen-Anhalts entsprechen über vier Jahre gemittelt 92 % des Bundeswertes. Für die Zukunft wird es aufgrund des demografischen Wandels zudem darum gehen, sowohl die Öffnung der Hochschulen voranzutreiben und damit eine zunehmende Heterogenität der Studierendenschaft zu verarbeiten als auch die damit erhöhten Abbruchrisiken nicht in ein Anwachsen der Studienabbruchzahlen münden zu lassen.

Sarah Schmid / Justus Henke / Peer Pasternack: Studieren mit und ohne Abschluss. Studienerfolg und Studienabbruch in Sachsen-Anhalt sowie Zusammenfassung der Ergebnisse;

Original-Netzquellen (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg): Bericht und Zusammenfassung der Ergebnisse.

 

 

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Justus Henke / Peer Pasternack
Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt
(HoF-Arbeitsbericht 8’2012)
Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität. Halle-Wittenberg 2012, 36 S.

An-Institute als organisatorisch sowie rechtlich eigenständige wissenschaftliche Einrichtungen, die einer Hochschule assoziiert sind, wurden (und werden) seit den 1980er Jahren deutschlandweit eingerichtet. Ihre Leistungsangebote sollen ergänzend bzw. komplementär zur jeweiligen Hochschule sein, also nicht in Konkurrenz zu ihrer Hochschule stehen. Gegenstand systematischer Erkundung waren sie bislang kaum. Im Rahmen einer Studie wurden sie am Fallbeispiel des Landes untersucht, das mit 67 Einrichtungen – davon drei außerhalb des Landes – über die bundesweit dichteste An-Institutslandschaft verfügt: Sachsen-Anhalt. Die An-Institute der sieben öffentlichen und einer privatrechtlichen Hochschule in diesem Land spielen eine wichtige Rolle in der Erweiterung des Leistungsprofils der regionalen Wissenschaft. Eine Übersicht darüber gab es bislang nicht. Erstmalig wurde nun die sachsen-anhaltische An-Institutslandschaft kartiert, anhand wesentlicher Merkmale analysiert und Szenarien für die Weiterentwicklung erörtert. Die Ergebnisse weisen über den regionalen Einzelfall hinaus.

Justus Henke / Peer Pasternack: Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg).

 

 

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Klaus Friedrich / Peer Pasternack (Hg.):
Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe.
Fallstudien der Expertenplattform „Demographischer Wandel“ beim Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt.

Universitätsverlag Halle, Halle (Saale) 2012. 312 S.
ISBN 978-3-86977-051-2

Seit 2009 arbeitet am WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt Wittenberg die „Expertenplattform Demographischer Wandel“. Sie vereint dreißig Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes 17 Forschungsprojekte zum Thema bearbeiten. Dabei geht es u.a. um nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturanpassung, regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Bildungs- und Qualifizierungsstrategien sowie familienfreundliche und alternssensible Wohn- und Lebensbedingungen. Die Mitglieder der Expertenplattform verbindet das Ziel, auf Grundlage vorhandener Wissensbestände und eigener Analysen die politischen Entscheidungsträger des Landes, der Gebietskörperschaften und Gemeinden zu den dynamischen Fragen des demographischen Wandels in ihrem politischen und administrativen Handeln zu beraten. Damit leisten die Wissenschaftseinrichtungen des Landes zweierlei: Sie machen Sachsen-Anhalt als einem der Vorreiter in Europa, was die Dynamik des demographischen Wandels betrifft, zum privilegierten Gegenstand ihrer Forschungen. Ebenso werden sie ihrer Verantwortung gerecht, ihren regionalen Standort problemspezifisch an die überregionalen und internationalen Wissenskreisläufe anzuschließen. Damit entspricht die Expertenplattform sowohl ihrer Funktion als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik als auch ihrer Intention, die interessierte Öffentlichkeit sachgerecht zu informieren.

Klaus Friedrich / Peer Pasternack (Hg.): Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe. Fallstudien der Expertenplattform „Demographischer Wandel“ beim Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt.

 

 

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Peer Pasternack
Zwischen Halle-Novgorod und Halle-New Town. Der Ideenhaushalt Halle-Neustadts
(Der Hallesche Graureiher 2/2012)
Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/ S. 2012. 112 S.

Rekonstruktion des Ideenhaushalts Halle-Neustadts und seiner Bewirtschaftung. Halle-Neustadt, errichtet von 1964 bis 1986, kann als prototypische Plattenbaustadt in Ostdeutschland gelten: Wie ein Großteil der vergleichbaren Planstädte und -siedlungen, so hat auch Halle-Neustadt reichlich zwei Jahrzehnte seiner bisherigen Existenz in der DDR und unterdessen weitere über zwei Jahrzehnte im vereinigten Deutschland zugebracht. Beides hatte Folgen, die der dramatische Einschnitt der Jahre 1990ff. unübersehbar machte: Halle-Neustadt verwandelte sich in rasend kurzer Zeit vom Prototyp der geplant expandierenden sozialistischen Stadt in der DDR zum Prototyp der ungeplant schrumpfenden Stadt in Ostdeutschland. Beides war verbunden mit grundsätzlich verschiedenen symbolischen Stadtkonstruktionen. Das implizite DDR-Leitbild war die Eindeutige Stadt, eine architektonisch wie kulturell gebändigte Stadt. Diese Stadtkonstruktion zielte darauf, Deutungsoffenheiten, konkurrierende Deutungen, Normenkonflikte, alternative Optionen, Paradoxien oder Zielkonflikte systematisch auszuschließen. Im Rahmen der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt (2002-2010) wurde versucht, neue leitbildfähige Ideen für die (seit 1990) Teilstadt zu erzeugen. Dies litt nicht unter einem Mangel an Ideen, blieb aber dennoch stecken: in der temporären Wahrnehmung und Inszenierung der Stadt als Ereignis. Das narrative Feld wurde neu formatiert, aber es gelang nicht, dieses auch neu zu beschreiben. Wichtiger wirkte: Im Augenblick der Irrelevanz des ursprünglichen Ideenhaushalts war für Halle-Neustadt das westliche Modell zum Zuge gekommen. Der ursprünglich im eigentlichen Sinne tatsächlich sozial gedachte Wohnungsbau wurde zum sozialen Brennpunkt, gemildert nur durch die zivilisierend wirkenden Alltagsroutinen der alternden Alteinwohner.

Peer Pasternack: Zwischen Halle-Novgorod und Halle-New Town. Der Ideenhaushalt Halle-Neustadts;
Original-Netzquelle (= Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

 

 

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Uwe Grelak / Peer Pasternack (Red.)
Zukunftsgestaltung im demographischen Umbruch. Impulse und Handlungsoptionen aus Sicht der WZW-Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt"
WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011. 68 S.

Die Publikation präsentiert Zwischenergebnisse von 14 Projekten, die im Rahmen der WZW-Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ seit 2010 bearbeitet werden. Das Spektrum der Themen reicht von der "Anpassung regional wirksamer Steuerungsinstrumente" und "Daseinsvorsorge in peripheren Räumen" über "Mobilität in der Fläche" und "Die Bedeutung des demographischen Wandels für kleine und mittelständische Unternehmen" bis hin zu "Demographischer Wandel in ländlichen Regionen" und mehreren bildungsbezogenen Themen: "Das Bildungssystem in schrumpfenden Regionen", "Die Bildungs-IBA", "Bestand und ökonomische Bedeutung kognitiver und nicht-kognitiver Fähigkeiten", "Ingenieurwissenschaftliche Sensibilisierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen", "Neue Aufgaben für Hochschulen und Museen"

Uwe Grelak / Peer Pasternack (Red.): Zukunftsgestaltung im demographischen Umbruch. Impulse und Handlungsoptionen aus Sicht der WZW-Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“;

Original-Netzquelle (= Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Peer Pasternack / Thomas Erdmenger
Hochschulen, demografischer Wandel und Regionalentwicklung. Der Fall Sachsen-Anhalt
(WZW-Arbeitsberichte 2/2011)
WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011. 133 S.

Der demografische Wandel fällt regional unterschiedlich aus. Um ihm angemessen zu begegnen, sind vornehmlich endogene Entwicklungspotenziale zu erschließen. Zu diesen zählen in besonderem Maße die Hochschulen. Eines der am stärksten von demografischen Veränderungen betroffenen Bundesländer ist Sachsen-Anhalt. Der gleichzeitige Abschied von transfergetriebener Entwicklung (Rückführung von Finanztransfers und Sonderfinanzierungsmodalitäten) spitzt die Lage weiter zu. Allerdings sind diese Entwicklungen als sachsen-anhaltische (und ostdeutsche) Sondersituation unangemessen beschrieben. Vielmehr wird Schrumpfung in den nächsten Jahrzehnten auch in ganz Deutschland aktiv gestaltet werden müssen. Handlungserfordernisse bestehen im Hochschulsektor zum einen in den zentralen Leistungsbereichen der Lehre und Forschung, zum anderen hinsichtlich ihrer sogenannten Third Mission, also gesellschaftlichen Aktivitäten und Wirkungen. Die Studie stellt die Probleme dar und präsentiert Handlungsoptionen, wie ihnen begegnet werden kann. Letztere können Geltung auch über Sachsen-Anhalt hinaus beanspruchen.

Peer Pasternack / Thomas Erdmenger: Hochschulen, demografischer Wandel und Regionalentwicklung. Der Fall Sachsen-Anhalt;
Original-Netzquelle (= Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Daniel Hechler / Peer Pasternack
Scharniere & Netze. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt
(WZW-Arbeitsberichte 1/2011)
unt. Mitarb. v. Reinhard Kreckel und Martin Winter, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011. 107 S.

Die Binnendifferenzierung des deutschen Wissenschaftssystems in universitäre und außeruniversitäre Forschung gilt als Ursache geminderter Leistungsfähigkeit. Entsprechend zielen zunehmend wissenschaftspolitische Bemühungen auf eine Verstärkung der Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung. Wie diese Kooperationspotenziale genutzt werden, ist Gegenstand dieser Fallstudie. Kooperationen haben bestimmte Voraussetzungen, insbesondere ein gemeinsames Interesse der potenziellen Partner. Die Interessen sind in der Wissenschaft vorrangig kognitiv bestimmt. Deshalb sind Entfernungswiderstände gegen fachliche Kooperationen eher gering. Zugleich kann aber die räumliche Nähe niedrigere Transaktionskosten einer Zusammenarbeit ermöglichen. Um kognitiv bestimmte Interessen und räumliche Nähe in gemeinsame Aktivitäten münden zu lassen, bedarf es zweierlei: (a) der Gestaltung günstiger Kontexte und (b) des auf das je konkrete Vorhaben abgestimmten Einsatzes von Kooperationsinstrumenten. Die Gestaltung günstiger Kontexte zielt darauf, Gelegenheitsstrukturen zu schaffen, in denen potenzielle Partner die Chance haben, ihre gemeinsamen Interessen zu entdecken. Im Ergebnis konnten kooperationsrelevante Erfolgsfaktoren identifiziert und über den untersuchten Einzelfall hinaus eingeordnet werden.

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Scharniere & Netze. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt;
Original-Netzquelle (= Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Yvonne Anger / Oliver Gebhardt / Karsten König / Peer Pasternack
Das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) im Schnittpunkt von Anspruchsgruppen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit (Schriftenreihe des WZW Bd. 5).
Wittenberg 2010. 111 S.

Fünf Jahre nach seiner Gründung ist das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) institutionell konsolidiert und kann eine strategische Arrondierung seines Leistungsprofils, seiner Außenkontakte und -darstellung in Angriff nehmen. Im Rahmen der Studie wurden die Anspruchsgruppen des WZW und deren Interessenlagen analysiert sowie funktional ähnliche intermediäre Einrichtungen in anderen Bundesländern vergleichend betrachtet. Im Ergebnis entstanden drei auf verschiedene inhaltliche Ziele des WZW und differenzierte Ressourcenausstattungen abgestimmte Szenarien zur Weiterentwicklung des WZW als intermediäre Einrichtung des Wissenschaftssystems in Sachsen-Anhalt.

Yvonne Anger / Oliver Gebhardt / Karsten König / Peer Pasternack: Das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) im Schnittpunkt von Anspruchsgruppen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit (Schriftenreihe des WZW Bd. 5);
Original-Netzquelle (= Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt).

 

 

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Peer Pasternack / Ursula Rabe-Kleberg:
Bildungsforschung in Sachsen-Anhalt. Eine Bestandsaufnahme.
Unt. Mitarb. von Daniel Hechler, Institut für Hochschulforschung (HoF), Wittenberg 2008. 81 S.

Das Land Sachsen-Anhalt hat eine Reihe drängender gesellschaftlicher Probleme zu lösen, und es wird dafür aufgrund verschiedener Umstände in den nächsten Jahren voraussichtlich deutlich geringere öffentliche Mittel zur Verfügung haben. Lösungen der Probleme werden daher in bedeutendem Maße von der Erschließung endogener Ressourcen abhängen, deren wichtigste die einheimische Wohnbevölkerung darstellt. Das Land wird also genötigt sein, einen beträchtlichen Teil der fehlenden materiellen Ressourcen durch besondere Qualität von Bildungs- und Qualifikationsprozessen zu kompensieren – sowohl um die allgemeine Wohlfahrt zu sichern als auch um die Demokratie in sämtlichen Regionen und sozialen Milieus zu stabilisieren. Ohne bildungspolitische Neuorientierungen, die sich von alten Konfliktlinien und Denkgewohnheiten befreien, wird das kaum möglich sein – und dazu wiederum ist bildungsforscherische Expertise unabdingbar. Vor diesem Hintergrund hat sich 2007 eine „Initiative Bildungsforschung Sachsen-Anhalt“ gegründet und legt hier eine regionale Bestandsaufnahme des Forschungsfeldes vor. Es zeigt sich, dass die Bildungsforschung in Sachsen-Anhalt im überregionalen Vergleich dicht vertreten ist, inhaltlich sämtliche Lebenslaufphasen abdeckt, eine beträchtliche Vielfalt an Fächerperspektiven integriert und gleichermaßen eine bedeutsame Rolle in überregionalen Fachkontexten spielt, wie sie sich auch heute bereits intensiv der wissenschaftlichen Aufklärung sachsen-anhalt-spezifischer Fragestellungen widmet.

Peer Pasternack / Ursula Rabe-Kleberg: Bildungsforschung in Sachsen-Anhalt. Eine Bestandsaufnahme;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Wittenberg)
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Peer Pasternack (Hg.):
Relativ prosperierend.
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen.

Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010. 542 S.
ISBN 978-3-931982-51-1

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stellen in sozioökonomischer Hinsicht die leistungsstärkste Großregion Ostdeutschlands dar. Gemeinsam bezeichnen sich die drei Länder als „Region Mitteldeutschland“ und untermauern dies durch diverse länderübergreifende Kooperationen. Zusammen haben sie neun Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Innerhalb Ostdeutschlands lässt die mitteldeutsche Region am ehesten erwarten, bis zum Auslaufen des Solidarpakts II im Jahre 2019 in die Nähe des zentralen Solidarpaktziels gelangen zu können: selbsttragende Entwicklungen. Gleichwohl ist die Entwicklung auch in den mitteldeutschen Ländern eine fragmentierte. Während sich einige Leistungsinseln herausbilden und stabilisieren, überwiegt gleichzeitig die Anzahl der Problemzonen.
Die in diesem Band versammelten Studien fragen danach, welchen Beitrag die Hochschulen leisten können, um die soziale und ökonomische Entwicklung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu stabilisieren: Welches Entwicklungsniveau wurde im Vergleich zur Ausgangslage und zu den westdeutschen Bundesländern erreicht? Wie haben es die mitteldeutschen Hochschulen vermocht, ihre Strukturen zu konsolidieren? Wie platzieren sie sich in den allgemeinen Hochschulreformentwicklungen? Mit welchen Veränderungen wird auf die demografischen, bildungswettbewerblichen und budgetären Herausforderungen reagiert? Welche Beiträge leisten die mitteldeutschen Hochschulen, um zur Entwicklung ihrer Regionen beizutragen, die durch niedrige Fertilität, negative Wanderungsbilanz, klein- und mittelbetrieblich dominierte Wirtschaftsstrukturen sowie Produktivitätsrückstände und Innovationsschwächen bei fragmentierten Entwicklungen gekennzeichnet sind? Welche regionsstabilisierende Rolle können und sollten die Hochschulen künftig spielen?

Peer Pasternack (Hg.): Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen.

 

 

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Peer Pasternack / Axel Müller:
Wittenberg als Bildungsstandort.
Eine exemplarische Untersuchung zur Wissensgesellschaft in geografischen Randlagen. Gutachten zum IBA-„Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“-Prozess.

HoF Wittenberg – Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Wittenberg 2005. 156 S.

Das Schlagwort Wissensgesellschaft wird typischerweise exklusiv mit Metropolen und verdichteten Räumen assoziiert. Indessen lebt die Hälfte der deutschen Wohnbevölkerung in ländlichen und klein- bzw. mittelstädtisch geprägten Regionen. Das verweist auf ein wissensgesellschaftliches Gestaltungsproblem: das Zentrum-Peripherie-Verhältnis. Wie lassen sich geografische Randlagen in wissensgesellschaftliche Entwicklungen einbinden? In welcher Weise partizipieren periphere Orte an der rasanten Verbreiterung von Qualifikationserfordernissen, Bildungsbedürfnissen und Verwissenschaftlichungstendenzen? Wie ist zu verhindern, dass es zum biografischen Makel gerät, außerhalb großstädtischer Milieus aufgewachsen, sozialisiert worden und zur Schule gegangen zu sein? Welche Vermarktungschancen haben kleinere Orte für ihre spezifischen Bildungsangebote, seien es solche in der beruflichen Qualifizierung oder kulturtouristische Attraktionen? Diese Fragen werden hier am Beispiel Wittenbergs – einst Sitz einer berühmten Universität – exemplarisch verhandelt. Es wird untersucht, welche Potenziale Wittenberg hat und gegebenenfalls entwickeln könnte, um sich künftig explizit als Bildungsstandort zu profilieren. Dabei wird von dreierlei ausgegangen: Bildung und Bildungsangebote sollen zum ersten Teilhabechancen und Lebensqualität der ansässigen Wohnbevölkerung steigern, zum zweiten die Stadt überregional attraktivieren und zum dritten wirtschaftliche Effekte erzeugen. Dieser Betrachtung entsprechend werden konkrete Handlungsoptionen für Wittenberg entwickelt. Sie zielen darauf, (a) Ideen für den Ausbau von Studium, Forschung und Wissenschaftsservice zu bewerten bzw. zu formulieren, (b) Anregungen für eine nachhaltige Aktivierung der Wittenberger Bürgerschaft zu geben und (c) Überlegungen anzustellen, wie der vorhandene Bildungstourismus gestärkt und mit neuen Impulsen versehen werden könnte.
Peer Pasternack / Axel Müller: Wittenberg als Bildungsstandort. Eine exemplarische Untersuchung zur Wissensgesellschaft in geografischen Randlagen. Gutachten zum IBA-"Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010"-Prozess;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Wittenberg)

 

 

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Jens Hüttmann / Peer Pasternack (Hg.):
Wissensspuren.
Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1945.

Drei-Kastanien-Verlag, Wittenberg 2004. 414 S.
ISBN 3-933028-85-X.

1994 war in Wittenberg die Stiftung Leucorea gegründet worden. Sie hat seither den Auftrag, in enger Kooperation mit der Martin-Luther-Universität in Halle/S. den historischen Universitätsstandort in Wittenberg akademisch wiederzubeleben. Der Band liefert eine umfassende zeitgeschichtliche Bestandsaufnahme von Bildung und Wissenschaft in den fünf Jahrzehnten, die dieser Wiederbelebung vorangegangen waren. Unter den 37 Autorinnen und Autoren finden sich sowohl Wissenschaftler wie Zeitzeugen. In sechs Kapiteln wird der Aufriss geliefert: "Reformationsstadt", "Bildung und Forschung in Medizin, Naturwissenschaft und Industrie", "Heimat- und Stadtgeschichtsschreibung", "Kultur als Bildungsträger", "Schulwesen" und "Wieder ein universitärer Standort". Deutlich wird einerseits, wie die DDR mit der Rolle Wittenbergs als Zentrum der reformationshistorischen Topografie umging, und andererseits, welche geistigen Räume sich die Bevölkerung einer mittelgroßen Stadt in der DDR sicherte bzw. erschloss. Die Beiträge im einzelnen: Geleitwort (Wolfgang Böhmer) und Vorwort (Reinhard Kreckel); "Wittenberg nach der Universität". Zur Geschichte des Projekts (Jens Hüttmann), Wissenschaft und Höhere Bildung in der Peripherie. Zur Einordnung des Falls Wittenberg (Peer Pasternack); Deponieren und Exponieren. Einblicke in das Lutherhaus (Stefan Rhein), Der Beitrag von Oskar Thulin (1898-1971) für Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1945 (Christian Mai), Leben und Lernen auf Luthers Grund und Boden. Das Evangelische Predigerseminar Wittenberg (Peter Freybe), Die Ausbildung an der Evangelischen Predigerschule der Kirchenprovinz Sachsen in Wittenberg 1948-1960. Ein Beispiel für den Zugang zum Pfarramt auf dem zweiten Bildungsweg (Hans-Joachim Kittel), Das Wittenberger Stadtkirchenarchiv (Jens Hüttmann), Zur Geschichte des Melanchthonhauses nach 1945 (Edeltraud Wießner); Medizinische Ausbildung und wissenschaftliche Tätigkeit am Krankenhaus der Paul-Gerhardt-Stiftung (Peter Gierra), Industrieforschung in den Stickstoffwerken Piesteritz 1945-1994 (Klaus Jasche, Manfred Oertel), Industrieforschung im Gummiwerk "Elbe" nach 1945 (Wilfried Kunert), Zur Geschichte der Betriebsakademie des Gummiwerkes Elbe nach 1945. Erinnerungen (Lotar Pickel), Das Institut für Umweltschutz (Martina Lindemann, Hans Jürgen Discher, Angelika Mleinek), Von der Kirche zur Gesellschaft. Die Bewegung des Wittenberger Forschungsheimes zwischen 1945 und 2000 (Hans-Peter Gensichen), Naturkundliche Fachgruppen im Kulturbund (Dieter Schäfer), Denkmalpflege und Heimatgeschichte im Kulturbund (Dieter Schäfer unter Mitarbeit von Burkhart Richter), Stadtgeschichtliches Museum - Städtische Sammlungen (Peer Pasternack), Das Museum für Natur- und Völkerkunde "Julius Riemer" (Renate Gruber-Lieblich), Die Bibliothek als Bildungsstätte, Kultur- und Kommunikationszentrum. Zur Wittenberger Bibliotheksgeschichte seit 1945 (Diana Pielorz), Der A. Ziemsen Verlag (Friedrich-Karl Künne), Die Pirckheimer-Gesellschaft in Wittenberg (Elke Stiegler), Theater in Wittenberg (Helmut Bläss), Musik und musikalische Bildung in Wittenberg nach 1945. Versuch einer Bestandsaufnahme (Rolf Udo Kober), "Sozialistisch arbeiten, lernen und leben". Kulturhäuser in Wittenberg (Renate Gruber-Lieblich), Vom "Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands" 1945 zum "Kulturbund e.V." 1990 (Dieter Schäfer), Schulgeschichte in der Geschwister-Scholl-Straße/Falkstraße seit 1945. Heimkehrerlazarett, Polytechnische Oberschule, Berufsschule, Diesterweg-Grundschule, Kreisvolkshochschule (Gudrun Radke, Rosel Retzlaff), Kreisvolkshochschule Wittenberg (Stephan Köcke), Das Melanchthon-Gymnasium Wittenberg (Barbara Geitner, Heidrun Rößing, Ariane Schröter, Maria Bothe, Susanne Hoffmann, Victoria Kamphausen), Die Lucas-Cranach-Schule in Piesteritz (Hildegard Rühmigen), Akademische Wissenschaft in Wittenberg: Zehn Jahre im Aufbruch. Wirkungen des universitären Standortes seit 1994 (Johannes Walther), Wissensnetze. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg seit 1990 (Peer Pasternack).

Jens Hüttmann / Peer Pasternack (Hg.): Wissensspuren. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1945.

 

 

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Jens Hüttmann / Peer Pasternack (Hg.):
Wittenberg nach der Universität.
Eine historische Spurensicherung.

Wittenberg 2003. 77 S.

Vom 1.6.-30.11.2002 war - als Beitrag von HoF Wittenberg zum 500jährigen Gründungsjubiläum der Universität Halle-Wittenberg - im Wittenberger Schloss die Ausstellung "Wittenberg nach der Universität" gezeigt worden. Die Netzpräsentation dieser Ausstellung bildet den Mittelpunkt der Veröffentlichung. Erweitert ist dies um weitere Materialien zum Thema. Dabei ist regionalspezifischer Ausgangspunkt der Gedanke, dass Wittenberg sein städtisches Leben gleichermaßen als Erbeverwalterin der Reformation wie als ,ganz normale' Stadt mit jeweils aktuellen und in die Zukunft gerichteten Interessen zu gestalten hatte, und dass Wittenberg auch ohne die 1817 geschlossene Universität ein Ort der Bildung und der Wissenschaft sowohl geblieben wie auch neu geworden war. Die derart gezogenen Spuren freizulegen, zu dokumentieren, zu systematisieren und damit dem öffentlichen Bewusstsein verfügbar zu machen ist das eine Anliegen des Projekts. In einer weiteren Perspektive interessieren darüber hinaus zwei fachliche Fragest ellungen: In welcher Weise partizipierten periphere Orte - im Unterschied zu den Metropolen - an der rasanten industrialisierungsbedingten Verbreiterung von Qualifikationserfordernissen, Bildungsbedürfnissen und Verwissenschaftlichungstendenzen? Und wie sind die diesbezüglichen Ausgangsbedingungen für eine Einbindung geographischer Randlagen in wissensgesellschaftliche Entwicklungen zu bewerten?
Siehe auch die Homepage zur Austellung:

Wittenberg nach der Universität

Der Katalog zur Ausstellung

 

 

Abbildung der Publikation

Peer Pasternack:
177 Jahre.
Zwischen Universitätsschließung und Gründung der Stiftung Leucorea: Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg 1817 - 1994.

Stiftung Leucorea, Wittenberg 2002. 122 S.
ISBN 3-933028-53-1.

Die Darstellung widmet sich der Zeit, in der Wittenberg kein universitärer Standort war und fragt danach, inwieweit auch ohne den institutionellen Hintergrund einer Universität Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg existierten. Systematisch unterschieden wird zwischen reformationsbezogenen und nichtreformationsbezogenen Aktivitäten.
Hinsichtlich ersterer wird herausgearbeitet, welche Rolle Wittenberg in den geschichtspolitischen Verarbeitungsversuchen der Reformation, wie sie die DDR mit konjunkturell unterschiedlichen Akzenten unternahm, spielte, und welche Entwicklung dabei die reformationshistorische Infrastruktur der Stadt Wittenberg nahm.
Hinsichtlich der nichtreformationsbezogenen Aktivitäten geht es darum, inwiefern Wissenschaft und Bildung aus praktischen Gründen, etwa solchen der technologisch-industriellen Innovation oder der zunehmenden Verwissenschaftlichung zahlreicher gesellschaftlicher Bereiche, aus strukturpolitischen Gründen, die zur der Ansiedlung nichtuniversitärer Forschungs- und Bildungseinrichtungen führten, oder aus kulturellen Motiven, auf Grund sozial verbreiterter Bildungsbedürfnisse, verstärkter Notwendigkeiten der Wissenschaftspopularisierung und einer Ausweitung von Freizeitforschungsaktivitäten entstand bzw. fortexistiert. Ein abschließendes Kapitel widmet sich dem Zusammenhang von "Geschichte, Geschichtspolitik und städtische Öffentlichkeit".

Peer Pasternack: 177 Jahre. Zwischen Universitätsschließung und Gründung der Stiftung Leucorea: Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg 1817 - 1994;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Wittenberg).

 

 

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Peer Pasternack:
Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg 1945–1994.
HoF Wittenberg, Wittenberg 2001. 45 S.

In den letzten beiden Jahrhunderten war Wittenberg 177 Jahre lang eine Stadt ohne Universität. 1817 war die Universität Leucorea faktisch aufgehoben worden – administrativ vollzogen als Vereinigung mit der Friedrichs-Universität zu Halle/Saale. 177 Jahre später, 1994, erfolgte die Gründung der Universitätsstiftung Leucorea, die sich in der historischen Kontinuität zur Universität sieht. Sie operiert als eigenständig verwaltete Außenstelle der Universität in Halle, und als ihre wesentliche Aufgabe wurde formuliert, zur „Wiederbelebung akademischen Lebens in Wittenberg“ beizutragen. Von Interesse ist daher, woran diese Wiederbelebung vor Ort anknüpfen kann. Die der Untersuchung zu Grunde liegende These lautet: Es hat sowohl nach 1817 wie auch nach 1945 in Wittenberg zwar kein akademisches Leben im engeren Sinne gegeben, sehr wohl hingegen fanden Wissenschaft und Höhere Bildung in relevantem Umfang statt. Diese These soll in einem ersten Schritt für die fünf Jahrzehnte geprüft werden, die unmittelbar der Universitätsstiftungsgründung vorangingen: die Jahre zwischen 1945 und 1994. Zum Zwecke der historischen Einordnung ist jedoch ein kurzer Abriss auch der Zeit von 1817 bis 1945 gewidmet.

Peer Pasternack: Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg 1945–1994;
Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Wittenberg).

 

 

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Bildung als Chance der schrumpfenden Peripherie. Die IBA „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“: Abschied vom Wachstum, außer bei Bildung, in: pnd – Planung neu denken 1/2015, 13 S.; Original-Netzquelle (=pnd ‒ Planung neu denken).

 

Thomas Erdmenger / Peer Pasternack: Studienkapazitätsauslastung als Beitrag zur Regionalentwicklung, in: Peer Pasternack (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 96-100.

 

Jens Gillessen / Peer Pasternack: Geistes- und Sozialwissenschaften in Sachsen-Anhalt. Regional so relevant wie unverzichtbar, in: Peer Pasternack (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 73-78.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Die Bildungs-IBA. Die IBA „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“ , in: ebd., S. 29-34.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Stadtumbau und Hochschulen , in: ebd., S. 35- 39.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Gemeinsam stärker werden. Kooperationspotenziale zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in: ebd., S. 60-66.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Leistungsdaten und Reputation. Eine Auswertung einschlägiger Hochschulleistungsvergleiche, in: ebd., S. 139-145.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Zwischen Tradition und Reflexion. Wie die sachsen-anhaltischen Hochschulen ihre jüngere Geschichte aufarbeiten, in: ebd., S. 170-175.

 

Justus Henke / Romy Höhne / Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold: Bedarfslagen in schrumpfenden Regionen und Hochschulaktivitäten. Wege zur Strategieentwicklung trotz hemmender Umstände, in: Peer Pasternack (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 164-167.

 

Justus Henke / Peer Pasternack: Profilerweiternd und bislang kaum untersucht: An-Institute, in: ebd., S. 67-72.

 

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Studienerfolg als Demografieressource, in: ebd., S. 117-120.

 

Jens Hüttmann / Peer Pasternack: Zentrale Peripherie. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1817, in: Peer Pasternack (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 187-191.

 

Peer Pasternack: Hochschulen in peripherer Metropolregion. Der Fall Mitteldeutschland, in: ders. (Hg.), Wissensregion Sachsen-Anhalt. Hochschulen, Bildung und Wissenschaft: Die Expertisen aus Wittenberg, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2014, S. 134-138.

 

Peer Pasternack: Sachsen-Anhalt als ‚interessanter Fall‘, in: ebd., S. 9-18.

 

Peer Pasternack: Bildungsforschung in Sachsen-Anhalt, in: ebd., S. 79-84.

 

Peer Pasternack: Demografieforschung in Sachsen-Anhalt, in: ebd., S. 85-90.

 

Peer Pasternack: Wissensgesellschaft in der Peripherie. Wittenberg als Bildungsstandort, in: ebd., S. 52-58.

 

Peer Pasternack: Restriktionen und Potenziale. Resümee, in: ebd., S. 210-212.

 

Peer Pasternack: Plattenbaustädte im Demografietest. Der Fall Halle-Neustadt, in: ebd., S. 40-45.

 

Peer Pasternack: Zwischen Halle-Novgorod und Halle-New Town. Die „sozialistische Chemiearbeiterstadt“ Halle-Neustadt, in: ebd., S. 197-202.

 

Peer Pasternack: Modell Halle-Neustadt, in: Knut Mueller (Hg.), Vom Gummiblatt zum Weltniveau. HP-Schalenbauweise in Halle-Neustadt als Vorreiter der Ostmoderne. Ausstellungskatalog, o.O. o.J. [Halle (Saale) 2014], o.S.

 

Peer Pasternack: Umstritten von Beginn an. 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt, in: Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2014, S. 102-128.

 

Peer Pasternack / Antje Schober: Ein sperriger Intellektueller. Otto Kleinschmidt am Kirchlichen Forschungsheim Wittenberg (1927-1953), in: ebd., S. 192-196.

 

Peer Pasternack: 50 Jahre Halle-Neustadt, in: Peer Pasternack u.a., 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, S. 11-14;Original-Netzquelle (= HoF Institut für Hochschulforschung).

 

Peer Pasternack: Politik und Soziologie in der DDR. Eine exemplarische Kulmination in der akademischen Provinz: Die Hallesche Bahro-Affäre 1977, in: Initial – Zeitschrift für sozialwissenschaftlichen Diskurs 1/2014, S. 106-118.

 

Peer Pasternack: Mehr Demografie wagen. Sachsen-Anhalts Wissenschaft als Ressource im demografischen Wandel, in: Benjamin Köhler/Isabell Maue/Peer Pasternack, Sachsen-Anhalt-Forschungslandkarte Demografie, Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2014, S. 5-10.

 

Peer Pasternack: Übersicht: Strukturen und Themen, in: ebd., S. 11-26.

 

Peer Pasternack: Die Wissenschaft Sachsen-Anhalts als Ressource im demographischen Wandel, in: Peer Pasternack/Isabell Maue (Hg.), Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen. Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2013, S. 5-8.

 

Peer Pasternack: Hochschulen in peripherer Metropolregion. Der Fall Mitteldeutschland, in: Peer Pasternack/ Isabell Maue (Hg.), Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen. Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2013, S. 88-91.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Die IBA Stadtumbau und die ortsansässige Wissenschaft. Beteiligungen der Hochschulen und Forschungsinstitute, in: Peer Pasternack/Isabell Maue (Hg.), Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen. Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2013, S. 99-102.

 

Jens Gillessen / Peer Pasternack: Geistes- und Sozialwissenschaften in Sachsen-Anhalt. Regional so relevant wie unverzichtbar, in: Peer Pasternack/Isabell Maue (Hg.), Lebensqualität entwickeln in schrumpfenden Regionen. Die Demographie-Expertisen der Wissenschaft in Sachsen-Anhalt, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2013, S. 119-123.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Gemeinsam stärker werden. Kooperationspotenziale zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in: Peer Pasternack (Hg.), Jenseits der Metropolen. Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2013, S. 199-226.

 

Justus Henke / Peer Pasternack: Profilerweiternd und bislang kaum untersucht: An-Institute, in: ebd., S. 227-248.

 

Jens Gillessen / Peer Pasternack: Zweckfrei nützlich. Regionale Relevanz der Geistes- und Sozialwissenschaften, in: ebd., S. 272-295.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: IBA und Hochschulen. Die IBA Stadtumbau als Third-Mission-Test, in: ebd., S. 296-319.

 

Peer Pasternack: Hochschulen in peripherer Metropolregion. Der Fall Mitteldeutschland: SWOT-Analyse, in: ebd., S. 320-338.

 

Thomas Erdmenger / Peer Pasternack: Eingänge und Ausgänge. Die Schnittstellen der Hochschulbildung in Sachsen-Anhalt, in: ebd., S. 341-362.

 

Justus Henke / Peer Pasternack / Sarah Schmid: Wem gelingt studieren? Studienerfolg und Studienabbrüche, in: ebd., S. 388-412.

 

Peer Pasternack / Reinhold Sackmann: Fünfzig Jahre Soziologie in Halle und ihre Vorgeschichte. Zur Einführung, in: Peer Pasternack/Reinhold Sackmann (Hg.), Vier Anläufe: Soziologie an der Universität Halle-Wittenberg. Bausteine zur lokalen Biografie des Fachs vom Ende des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2013, S. 9-12.

 

Peer Pasternack: 1945–2012: Drei Institutionalisierungen. Einleitung, in: ebd., S. 87-91

 

Peer Pasternack / Susann Böhme / Annelie Dorn / Steffen Zierold: Zweiter Anlauf zur Institutionalisierung: Das Institut für Soziologie und Max Gustav Lange, in: ebd., S. 92-104.

 

Peer Pasternack / Henning Schulze: „Theoretisch-soziologisch, nicht geschichtlich-soziologisch“: Leo Kofler in Halle, in: ebd., S. 104-114.

 

Peer Pasternack: Soziologiefreie Zone: Die 50er Jahre, in: ebd., S. 114-116.

 

Peer Pasternack: Dritter Anlauf: Der Wissenschaftsbereich Soziologie 1964–1990. Institutionelle Entwicklung, in: ebd., S. 117-149.

 

Peer Pasternack / Steffen Zierold: Der Wissenschaftsbereich Soziologie 1964 – 1990. Forschung: Themen und Projekte, in: ebd., S. 168-177.

 

Peer Pasternack: Der Wissenschaftsbereich Soziologie 1964 – 1990. Ergebnisse, in: ebd., S. 177-188.

 

Peer Pasternack: Der Wissenschaftsbereich Soziologie 1964 – 1990. Internationale Kontakte, in: ebd., S. 188-192.

 

Peer Pasternack: Soziologisches Arbeiten an anderen Universitätseinrichtungen bis 1990: Sektion Marxistisch-leninistische Philosophie und Sektion Marxismus-Leninismus, Literatursoziologie, Medizinische Soziologie, in: ebd., S. 193-209.

 

Reinhold Sackmann / Peer Pasternack: Ausblick, in: ebd., S. 224-226.

 

Peer Pasternack: Hochschulen und demografische Entwicklung, in: Stadt Halle (Saale), Die Oberbürgermeisterin (Hg.), Chancen und Probleme von Großstadtregionen im demografischen Wandel. Dokumentation zur Demografie-Konferenz am 3. November 2011 in Halle (Saale), Halle (Saale) 2012, S. 12; Original-Netzquelle (=Stadt Halle).

 

Peer Pasternack: Vor allem Arbeit. Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945-1990, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Halle-Wittenberg 2012, S. 67-69.

 

Jens Hüttmann / Peer Pasternack: Zentrale Peripherie. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1817, in: ebd., S. 85-87.

 

Peer Pasternack / Antje Schober: Ein sperriger Intellektueller. Otto Kleinschmidt am Kirchlichen Forschungsheim Wittenberg (1927-1953), in: ebd., S. 88-90.

 

Peer Pasternack / Henning Schulze: Wissens- und Ideengeschichte von DDR-Planstädten. Das Beispiel der „sozialistischen Chemiearbeiterstadt“ Halle-Neustadt, in: ebd., S. 94-96.

 

Sebastian Bonk / Florian Key / Peer Pasternack: Die Offene Arbeit in den Evangelischen Kirchen der DDR. Fallbeispiel Junge Gemeinde Halle-Neustadt, in: ebd., S. 97-99.

 

Klaus Friedrich / Peer Pasternack: Sachsen-Anhalt als ‚Hot Spot‘ der demographischen Entwicklung in Deutschland. Ausgangspunkte und Fragestellungen, in: dies. (Hg.), Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe. Fallstudien der Expertenplattform „Demographischer Wandel“ beim Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Universitätsverlag Halle, Halle (Saale) 2012, S. 15-19.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Bildung in schrumpfenden Städten. Risiko- und Erfolgsfaktoren der Bildungsprojekte innerhalb der IBA „Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010“, in: ebd., S. 215-233.

 

Peer Pasternack / Thomas Erdmenger: Hochschulen für eine Wissensregion Sachsen-Anhalt. Voraussetzungen, Funktionswandel und Handlungsoptionen, in: ebd., S. 271-288.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Nur gemeinsam sind wir stark. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in: Wissenschaftsmanagement 2/ 2012, S. 65-71.

 

Uwe Grelak / Peer Pasternack: Die Bildungs-IBA, in: dies. (Red.), Zukunftsgestaltung im demographischen Umbruch. Impulse und Handlungsoptionen aus Sicht der WZW-Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“, WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt, Wittenberg 2011, S. 47-52.

 

Peer Pasternack: Zwischen Dynamik und Fragmentierung: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen. Fragestellungen und Ausgangspunkte, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 21-25.

 

Klaudia Ehrhardt / Dirk Lewin / Peer Pasternack / Robert D. Reisz: Struktur und Ausstattung der mitteldeutschen Hochschullandschaft, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 44-65.

 

Peer Pasternack / Roland Bloch / Daniel Hechler / Henning Schulze: Lehre und Studium im Kontakt zur beruflichen Praxis. Hochschule-Praxis-Kooperationen an mitteldeutschen Hochschulen, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 334-365.

 

Daniel Hechler / Peer Pasternack: Leistungsdaten und Reputation. Eine mitteldeutschlandspezifische Auswertung einschlägiger Hochschulleistungsvergleiche, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 385-431.

 

Peer Pasternack: Die mitteldeutsche Forschungslandschaft, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 432-459.

 

Peer Pasternack: Die mitteldeutsche Leistungsachse. Hochschulbildung und Forschung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ein Resümee, in: Peer Pasternack (Hg.), Relativ prosperierend. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Die mitteldeutsche Region und ihre Hochschulen, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2010, S. 507-538.

 

Peer Pasternack: Wir haben den Campus mit einer produktiven Idee verknüpft / We Have Linked the Campus with a Productive Concept, in: IBA Stadtumbau 2010/Stiftung Bauhaus (Hg.), Die anderen Städte -- The other cities. IBA Stadtumbau 2010. Band 9: Potenziale / Potentials, Stiftung Bauhaus, Jovis Verlag, Berlin 2009, S. 216-220.

 

Peer Pasternack: Wittenberg nach der Universität. Ein Forschungsprogramm am Institut für Hochschulforschung in der Leucorea, in: Heimatkalender Lutherstadt Wittenberg & Landkreis Wittenberg 2006, Wittenberg 2006, S. 77-86.

 

Peer Pasternack: Wissensnetze. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg seit 1990, in: J. Hüttmann/P. Pasternack (Hrsg.), Wissensspuren. Bildung und Wissenschaft in Wittenberg nach 1945, Drei-Kastanien-Verlag, Wittenberg 2004, S. 383-408; Original-Netzquelle (= HoF Wittenberg).

 

Peer Pasternack: Stadtgeschichtliches Museum – Städtische Sammlungen, in: ebd., S. 209-221; Original-Netzquelle (= HoF Wittenberg).

 

Peer Pasternack: Wissenschaft und Höhere Bildung in der Peripherie. Zur Einordnung des Falls Wittenberg, in: ebd., S. 26-54; Original-Netzquelle (= HoF Wittenberg).

 

Peer Pasternack: Wittenberg nach der Universität. Eine Stadt der Theologie, Medizin und Naturforschung, der Geschichtsschreibung und der Wissenschaftspropädeutik auch nach 1817, in: Zeitschrift für Heimatforschung Bd. 11, Verlag André Gursky, Halle/S. 2002, S. 28-52.

 

Peer Pasternack (zus. m. Jens Hüttmann u. Reinhard Kreckel): Wittenberg nach der Universität. Konstruktion von Geschichte als intergenerationelles Projekt, in: Jens Hüttmann (Hg.), Wittenberg nach der Universität. Begleitheft zur Ausstellung, Wittenberg 2002, S. 3-6.

 

Peer Pasternack: 177 Jahre: Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg zwischen Universitätsschließung und Gründung der Stiftung Leucorea (1817 - 1994). Ein Beitrag zum 500. Gründungsjubiläum der Universität Wittenberg, in: J. Wolf/J. Rannenberg/H. Mattfeldt/H. Giebel (Hg.), Jahrbuch für Politik und Gesellschaft in Sachsen-Anhalt 2002, Mitteldeutscher Verlag, Halle/S. 2002, S. 282-301.

 

Peer Pasternack: Wissenschaft und Höhere Bildung in Wittenberg 1945 - 1994, in: Peer Pasternack (Hg.), DDR-bezogene Hochschulforschung. Eine thematische Eröffnungsbilanz aus dem HoF Wittenberg, Beltz Verlag, Weinheim/Basel 2001, S. 73-108.