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Publikationen zu »Geschichte der DDR, ihre Aufarbeitung und die ostdeutsche Systemtransformation - allgemeine Fragen«

 

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Peer Pasternack (Hg.):
Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF)
(HoF-Arbeitsbericht 4’12),
Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2012. 135 S.

Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) befasst sich im Hauptgeschäft vorrangig mit gegenwartsbezogenen Fragestellungen der Hochschulentwicklung. Daneben hat sich über die Jahre hin ein eigenständiger Forschungsstrang zur Zeitgeschichte von Hochschule, Wissenschaft und Bildung etabliert: 42 Projekte sind in diesem Rahmen innerhalb der letzten 15 Jahre realisiert worden. Damit ist HoF die einzige unter den deutschen Hochschulforschungseinrichtungen, die kontinuierlich auch (zeit)historische Themen bearbeitet.
Seit 1997 sind aus dem Institut heraus acht Monografien, 19 Sammelwerke, 17 Forschungsreports und 146 Artikel zur Zeitgeschichte von Hochschule, Wissenschaft und Bildung veröffentlicht worden. All dies summiert sich auf rund 12.000 Druckseiten. Diese finden sich nun in einer Publikation auf etwas mehr als 100 Seiten, d.h. rund ein Prozent, komprimiert: Die zentralen Ergebnisse jedes der Projekte bzw. mehrerer thematisch affiner Projekte werden auf jeweils drei Seiten zusammengefasst.

Peer Pasternack: Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF);

Original-Netzquelle (= Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg).

 

 

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Daniel Hechler / Jens Hüttmann / Ulrich Mählert / Peer Pasternack (Hg.):
Promovieren zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte. Handbuch
Metropol Verlag, Berlin 2009. 296 S.
ISBN 978-3-940938-40-4.

Wer ein Promotionsprojekt beginnt, unternimmt das üblicherweise zum ersten (und zum letzten) Mal: Promovieren lässt sich folglich nicht trainieren. Gleichwohl lässt sich die Anzahl typischer Fehler und Havarien vermindern und die Länge holpriger Wegstrecken verkürzen: Wer sich gut beraten lässt, kann von den Erfahrungen anderer profitieren. Das leistet dieses Handbuch. Es wendet sich speziell an Promovierende des Forschungsfeldes Zeitgeschichte aus allen Fächern – ob Historikerin, Germanist, Juristin, Soziologe, Erziehungswissenschaftlerin oder Mediziner. Das Handbuch zielt darauf, im Prozess der Planung und Realisierung eines zeithistorischen Promotionsprojekts ein höheres Maß an Orientierungssicherheit zu gewinnen, die eigenen Motivationen und Ansprüche prüfen zu können sowie Basiskenntnisse zum Promovieren als Prozess zu erwerben.

Daniel Hechler / Jens Hüttmann / Ulrich Mählert / Peer Pasternack (Hg.): Promovieren in der deutsch-deutschen Zeitgeschichte. Handbuch.

 

 

Abbildung der PublikationJens Hüttmann / Ulrich Mählert / Peer Pasternack (Hg.):
DDR-Geschichte vermitteln.
Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung.
Hrsg. im Auftrag des Instituts für Hochschulforschung HoF Wittenberg und der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Metropol-Verlag, Berlin 2004. 320 S.
ISBN 3-936411-50-6.

Seit 1990 ist die DDR ein Gegenstand kontroverser, öffentlicher Debatten. Auch die Forschung hat sich dem Thema in beeindruckendem Umfang angenommen. Wenig ist hingegen darüber bekannt, auf welche Weise die Forschungsergebnisse zur DDR in Schule, akademischer Lehre und politischer Bildung vermittelt werden. Die DDR als Vermittlungsproblem - dies ist der Ausgangspunkt des Bandes, der eine Tagung vom März 2003 dokumentiert. Die Beiträge im einzelnen: "Acht Thesen zum Stand historischer Reflexivität in Deutschland" (Reinhard Kreckel), "Geschichtstheoretische Hintergründe des historischen Selbstverständnisses der DDR-Geschichtswissenschaft" (Heinz Dieter Kittsteiner), "Formung durch Forschung. Die DDR-Geschichtswissenschaft im historiografischen Rückblick" (Martin Sabrow), "Die DDR als Gegenstand der Geschichtswissenschaft" (Bernd Faulenbach), "Die Zukunft der ostdeutschen Vergangenheit - Was wird aus der DDR-Geschichte?" (Konrad H. Jarausch), "Zeitgeschichtliche und geschichtswissenschaftliche Orientierung zwischen Ankommen und Aufbrechen" (Wolfgang Küttler), "Die DDR im Alltagsbewusstsein ihrer ehemaligen Bevölkerung. Die Ostdeutschen als Produkt der DDR und als Produzenten von DDR-Erinnerungen" (Thomas Ahbe), "Die DDR-Forschung - ein Auslaufmodell? Die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur seit 1989" (Ulrich Mählert/Manfred Wilke), "Wozu die DDR lehren?" (Peer Pasternack), "Deutungskonflikte über DDR-Geschichte aus Akteursperspektive" (Jens Hüttmann), "Die DDR als Gegenstand von Lehre und Forschung an österreichischen Universitäten 1989-2000" (Manuela Tesak), "'Ankommen' oder ‚Aufbrechen'? Anmerkungen zur gegenwärtigen deutschen Zeitgeschichtsforschung" (Katja Naumann/Christian Lotz), "Warum und zu welchem Ende sollte man DDR-Literatur lehren? Probleme nachträglichen Verstehens" (Ursula Heukenkamp), "DDR und Wiedervereinigung in der psychologischen Lehre und Forschung" (Hendrik Berth), "DDR-Geschichte im Internet. Zur Konstruktion eines multimedialen Gedächtnisses" (Dörte Hein), "Museum und Zeitgeschichte nach dem Ende der zweiten deutschen Diktatur. Das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig" (Rainer Eckert), "Die DDR ist im Geiste immer dabei. Ansätze und Konzepte politischer Bildung in Brandenburg" (Martina Weyrauch), "Mehr als ein Archiv. Beiträge der BStU zur Hochschullehre und politischen Bildung" (Marianne Birthler).

Jens Hüttmann / Ulrich Mählert / Peer Pasternack (Hg.): DDR-Geschichte vermitteln. Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung.

 

 

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Sebastian Gräfe / Peer Pasternack (Hg.):
Abweichungen.
Nachrichten aus der ostdeutschen Gesellschaft.

Hochschule Ost, Leipzig 2001. 340 S.
ISBN 3-9806319-5-8.

Der Band enthält folgende Beiträge: Vermessung der Abweichungen (S. Gräfe/P. Pasternack); Nebenschauplätze. Der deutsch-deutsche Bilderstreit als Zeugnis anhaltender Fremdheit (Bernd Lindner); Politische Leidenschaft. Vom Überleben eines Festivals gegen alle Wahrscheinlichkeiten (Grit Lemke); Strukturwandel und Wandel sozialer Milieus in Ostdeutschland (Michael Hofmann); Langzeitwirkungen der DDR-Sozialisation - Realität und Spekulation. Empirische Ergebnisse einer wendeüberschreitenden Längsschnittstudie bei jungen Ostdeutschen (Peter Förster); "Bilder vom fremden deutschen Alltag". Wie ost- und westdeutsche StudentInnen zu Beginn der deutschen Vereinigung sich gegenseitig sahen (Leo Ensel); Anspruch und Realität. Die Wanderung von Studierenden zwischen dem Osten und dem Westen Deutschlands (Ulrich Heublein); Innerdeutsche Beziehungen. Ost und West an den Ost-Hochschulen (Peer Pasternack); Ostalgie und die Lücke in der gesellschaftlichen Produktion von Erinnerungen (Thomas Ahbe).

Sebastian Gräfe / Peer Pasternack (Hg.): Abweichungen. Nachrichten aus der ostdeutschen Gesellschaft;

Original-Netzquelle (= hochschule ost).

 

 

 

Peer Pasternack: Lexikon: „Völkerfreundschaft“, in: Der blaue Reiter. Journal für Philosophie 32 (2012), S. 80-81.

 

Peer Pasternack: Zeithistorische Wurzelgeflechte der hochschulischen Gegenwart, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Halle-Wittenberg 2012, S. 5-14.

 

Peer Pasternack: Gelehrte DDR. Die DDR in der Lehre an deutschen Hochschulen, in: ebd., S. 105-107.

 

Jens Hüttmann / Peer Pasternack: Die Gegenwart eines untergegangenen Staates. Die DDR als inner- und außerwissenschaftliches Vermittlungsproblem, in: ebd., S. 108-110.

 

Daniel Hechler / Jens Hüttmann / Peer Pasternack / Henning Schulze: Promovieren zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte, in: ebd., S. 111-113.

 

Peer Pasternack: Wissenschaftsumbau. Der Austausch der Deutungseliten, in: Hannes Bahrmann/Christoph Links (Hg.), Am Ziel vorbei. Die deutsche Einheit – Eine Zwischenbilanz, Chr. Links Verlag, Berlin 2005, S. 221-236.

 

Peer Pasternack: Die wissenschaftliche Elite der DDR nach 1989, in: Hans-Joachim Veen (Hg.), Alte Eliten in jungen Demokratien. Wechsel, Wandel und Kontinuität in Mittel- und Osteuropa, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2004, S. 121-148.

 

Peer Pasternack: Die verblichene DDR als diskursives Ereignis. Eine Strukturmodellierung der DDR-Aufarbeitung, in: Berliner Debatte Initial 2/2002, S. 76-81.

 

Sebastian Gräfe / Peer Pasternack: Vermessung der Abweichungen, in: S. Gräfe/P. Pasternack (Hg.), Abweichungen. Nachrichten aus der ostdeutschen Gesellschaft, Hochschule Ost, Leipzig 2001, S. 9-12.

 

Peer Pasternack / Georg Schuppener: Jüdisch & intellektuell. Zu den verdoppelten Schwierigkeiten eines DDR-geschichtlichen Themas, in: G. Schuppener (Hg.), Jüdische Intellektuelle in der DDR. Politische Strukturen und Biographien, Leipzig 1999, S. 8-20.

 

Peer Pasternack: Mehrdeutige Akten und eindeutige Beauskunftungen. Die Metamorphose des IM-Begriffs, in: J. Zimmer (Hg.), Das Gauck-Lesebuch. Eine Behörde abseits der Verfassung?, Eichborn Verlag, Frankfurt a.M. 1998, S. 92-102.

 

Peer Pasternack: IMs. Eine Fehlerdiskussion, in: spw 6/1997, Dortmund, S. 43-46.

 

Peer Pasternack: IMs. Die gescheiterte Aufklärung, in: Forum Recht 4/1997, Marburg, S. 121-124.