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Pasternack, Peer (Hg.):
Stabilisierungsfaktoren und Innovationsagenturen.
Die ostdeutschen Hochschulen und die zweite Phase des Aufbau Ost.
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2007.
471 S., ISBN 978-3-931982-56-0.
Der Band resümiert zunächst, wie es die ostdeutschen Hochschulen vermocht haben, ihre Strukturen im zurückliegenden Jahrzehnt zu konsolidieren, und wie sie sich in den allgemeinen Hochschulreformentwicklungen platzierten und platzieren. Dazu werden Überblicke zur ostdeutschen Hochschullandschaft und ihren zentralen Rahmenbedingungen geliefert. In weiteren Einzelstudien werden die demografischen Entwicklungen als wesentliche Determinante der Hochschul(kapazitäts)entwicklung, die quantitativen und qualitativen Entwicklungen der Studierendenschaft, die Außenwahrnehmung der ostdeutschen Hochschulen, die Stärken und Schwächen der ostdeutschen Forschungslandschaft sowie der Sonderfall Berlin analysiert. Im Anschluss daran interessieren Zukunftsfragen: Welche Beiträge leisten die ostdeutschen Hochschulen bzw. werden sie zu leisten haben, um zur Entwicklung von Regionen beizutragen, die durch demografischen Wandel, negative Wanderungsbilanz, klein- und mittelbetrieblich dominierte Wirtschaftsstrukturen, Produktivitätsrückstände bei gleichzeitiger Entwicklung einiger Leistungsinseln – mithin durch fragmentierte Entwicklung bei Überwiegen der Problemregionen – gekennzeichnet sind? Ein resümierender Beitrag fasst die Ergebnisse der Einzelstudien zusammen und entwickelt Handlungsoptionen für drei zentrale Zukunftsherausforderungen: Studienka-pazitätsauslastung an den ostdeutschen Hochschulen, Nachwuchsentwicklung und -sicherung sowie die Rolle der Hochschulen für die Etablierung regionaler Innovationssysteme.
Pasternack, Peer:
Forschungslandkarte Ostdeutschland.
Unt. Mitarb. von Daniel Hechler, Institut für Hochschulforschung, Wittenberg 2007, 299 S. ISBN 978-3-937573-12-0.
Bei der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern schnitten die ostdeutschen Universitäten in beiden Bewerbungsrunden unterdurchschnittlich ab. Ist damit alles wesentliche über die Wissenschaft in den östlichen Bundesländern gesagt, und muss die dort betriebene Forschung eher als Bestandteil der allgemeinen Problemsituation Ost statt als Teil einer Problemlösungskonstellation betrachtet werden? Um diese Fragen zu beantworten, wird ein realistisches Bild der ostdeutschen Wissenschaftslandschaft benötigt. Dieses wird hier vorgelegt. Die Forschungslandkarte Ostdeutschland dokumentiert und beschreibt die Forschungslandschaft gegliedert nach ihren verschiedenen Sektoren: Forschung an Hochschulen – Universitätsforschung und Fachhochschulforschung –, öffentlich finanzierte außeruniversitäre Forschung – gemeinschaftsfinanzierte Institute, Landesinstitute und Ressortforschung – sowie Industrieforschung. Die Sektoren werden mit ihren Institutionen, fachlichen Profilen, der finanziellen und personellen Ausstattung sowie ihren Leistungsdaten dargestellt. Im Ergebnis werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet sowie regionale Forschungsschwerpunkte und Wissenschaftscluster identifiziert.
Pasternack, Peer: Forschungslandkarte Ostdeutschland.
Peer Pasternack: Das Hochschulsystem im Wandel. Demographische Probleme und Lösungsstrategien für Sachsen, in: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag (Hg.), zukunft_sozial_studieren. Tagung zur Zukunft der sächsischen Studentenwerke. Dokumentation der Fachtagung vom 26. Juni 2008, Dresden 2008, S. 4-11;
Original-Netzquelle (Bündnis 90/Die Grünen – Fraktion im Sächsischen Landtag).
Pasternack, Peer: Analyse von Stärken und Schwächen der ostdeutschen Hochschulen anhand ihrer Rankingpositionen, in: Martin Winter (Red.), Hochschulkampagne Studieren in Ostdeutschland, 2008, 12 S.,
Originalnetzquelle(= Hochschulkampagne Ostdeutschland).
Dirk Lewin / Peer Pasternack: Studium und Studierende: Analyse und Prognose, in: ebd., S. 197-226.